02. September 2010

Flotte Spaziergänge könnten tausende Krebsfälle verhindern

Rund 10.000 Fälle von Brust- und Darmkrebs könnten in Großbritannien jährlich verhindert werden, wenn die Menschen mehr flotte Spaziergänge machen. Wissenschaftler des World Cancer Research Fund www.wcrf.org gehen davon aus, dass jede moderate Aktivität, die das Herz schneller schlagen lässt, die gleiche Wirkung hat.

Die Daten legen nahe, dass 45 Minuten gemäßigter Bewegung am Tag rund 5.500 Fälle von Brustkrebs verhindern könnten. Körperliche Aktivität hilft, eine Fettsucht zu verhindern, die ihrerseits ein Risikofaktor für Krebs ist. Das Forscherteam um Rachel Thompson betont in der Studie, dass die Gesamtzeit, die mit körperlichen Aktivitäten verbracht wird, entscheidend ist.

Fitnessstudio nicht nötig

Kurze aktive Intervalle, die insgesamt gleich viel aktiv verbrachte Zeit bedeuten, sind genauso gut. Neben flotten Spaziergängen, sind auch Radfahren, Schwimmen, Tanzen, Gartenarbeit oder Staubsaugen in Kombination mit anderer Hausarbeit gesund.

Bereits kleine Veränderungen der täglichen Routine könnten viel für die Gesundheit bringen, so Thompson gegenüber der BBC. Es gebe klare Beweise dafür, dass körperliche Aktivität eine wichtige Rolle bei der Prävention von Krebs spielen kann. Sogar kleinste Verbesserungen können helfen, tausende Krebsopfer in Großbritannien zu verhindern. Dabei reicht es schon, dass man zu Fuß einkaufen geht und das Auto stehen lässt.

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10. August 2010

Auszeit vom Alltag einmal anders: Urlaub mit der Wünschelrute

Einen „Trimm-Dich-Pfad“ wie diesen gibt es nirgendwo sonst zwischen Nordsee und Alpen: In Kellberg-Thyrnau, einer niederbayerischen Gemeinde im Herzen der Urlaubsregion Passauer Land, werden auf einem ganz besonderen Fitness-Parcours statt Muskeln und Gelenke die verborgenen Kräfte und Fähigkeiten des Körpers mit Hilfe der Wünschelrute aktiviert.

Urlaub mit der Wünschelrute ist die besondere Attraktion des Luftkurorts Kellberg-Thyrnau im Passauer Land in Niederbayern. Kursleiter Klaus Brudny zeigt hier an einem Baum am Wünschelruten-Lehrpfad, welche Wachstumsstörungen unterirdische Wasseradern und Erdstrahlen auslösen können.

Auf einem knapp vier Kilometer langen speziellen Lehrpfad am Ortsrand von Kellberg-Thyrnau können die „Wünschelruten-Laien“ unter qualifizierter Anleitung lernen, selbst  die geheimen Kräfte aus dem Erdinneren mit Hilfe der Wünschelrute zu erkunden, zu erforschen und anhand der Rutenausschläge hautnah zu erfühlen.

Bei den Kursen lernen die Teilnehmer auch, solche Störquellen in ihrem Lebensumfeld zu finden. Mittlerweile wird ja selbst von der konventionellen Wissenschaft zunehmend erkannt, dass beispielsweise Wasseradern das Wohlgefühl stören oder gar Krankheiten auslösen können.

Die Kurse in Kellberg-Thyrnau finden mehrmals im Jahr jeweils an verlängerten Wochenenden statt. Preis für das Seminar: 128 Euro ohne, 222 Euro mit Übernachtung und Vollpension. Geleitet werden die Kurse von Klaus Brudny, einem Radiästhesie-Experten aus Wien, der sich schon seit vielen Jahrzehnten mit dem Phänomen der Erdstrahlen beschäftigt. Klaus Brudny ist Mitglied der englischen und spanischen Spiritual Healer Association und Vizepräsident des Österreichischen Verbandes für Radiästhesie und Geobiologie.

Das Angebot zum „Urlaub mit der Wünschelrute“ lockt immer mehr Feriengäste aus ganz Deutschland in die zwischen Bayerischem Thermenland und Bayerischem Wald liegende Ferienregion der „Donau-Perlen“. Viele Tausend haben sich bereits in die Geheimnisse des Rutengehens einweisen lassen. Die Zahl der Teilnehmer steigt stetig. „Zu uns kommen Architekten, Heilpraktiker, aber auch Hausfrauen und Rentner. Sogar ein Pfarrer war schon dabei“, sagt Seminar-betreuer Herbert Wagner. Der als Wanderweg Nr. 40 ausgeschilderte, drei Kilometer lange Wünschelruten-Parcours zeigt an konkreten Beispielen und anhand umfangreicher Beschreibungen an den einzelnen Stationen auf, wie auch Bäume und Pflanzen, ebenso wie der Mensch auf Erdstrahlen und Störfaktoren reagieren.

Das begleitende Einführungsseminar vermittelt auch erste Kenntnisse über das Auffinden von natürlichen und bautechnischen Störzonen in Gebäuden und auch über die Kraftfelder, die uns umgeben. Das nächste Urlaubswochenende mit der Wünschelrute findet in Kellberg-Thyrnau zwischen 29. und 31. Oktober 2010 statt.

Tourist-Information Passauer Land
Domplatz 11
94032 Passau
Telefon: 0851/397 600
Fax: 0851/397 488
tourismus@landk…
www.passauer-land.deTourist-Information Passauer Land
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30. Juli 2010

Haut: Was uns alt aussehen lässt

Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die Haut altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent des Alterungstempos, hat der Lebensstil.

US-Forscher haben im Rahmen einer Zwillingsstudie untersucht, welche äußeren Faktoren für die Hautalterung besonders entscheidend sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt “Archives of Dermatology” (Arch Dermatol 2009; 145(12): 1375-1379).

Kathryn J. Martires von der Case Western Reserve School of Medicine in Cleveland und ihre Kollegen haben dazu das Hautbild von 65 Zwillingspaaren begutachtet und die Teilnehmer ausführlich zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Dabei bestätigte sich erneut, dass Sonnenlicht die Hautalterung beschleunigt. Viel Sonne verursacht auch Pigmentstörungen, tiefen Falten, erweiterte Blutgefäße und Hautkrebs.Der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln kann die Hautalterung nachweislich verzögern. Der zweitgrößte Faktor für die Hautalterung war das Rauchen, gefolgt von Übergewicht. Zum Erstaunen der Wissenschaftler scheint Alkoholgenuss der sonnenbedingten Hautalterung signifikant entgegenzuwirken. Hautfaltenbeschleuniger sind außerdem ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, Schlafmangel, Kälte, Wind und Hitze.

Die wichtigsten Veränderungen während der Hautalterung passieren in der Lederhaut. Diese Hautschicht besteht hauptsächlich aus Bindegewebszellen, den so genannten Fibroblasten, und Bindegewebsfasern aus Collagen und Elastin. In der jungen Haut arbeiten beide Fasertypen perfekt zusammen: Das Collagen macht das Gewebe stabil und zugfest, das gummiartige Elastin hingegen sorgt dafür, dass das Ganze dehnbar bleibt. Im Alter jedoch sinkt die Zahl der Collagenfasern, elastischen Fasern und Blutgefäßen. Die Zellen der Oberhaut teilen sich nur noch alle 50 statt – wie in jungen Jahren – alle 27 Tage. Die reife Haut präsentiert sich dünner und trockener als die jugendliche. Ihre Elastizität schwindet und die mimischen Fähigkeiten der Gesichtszüge nehmen ab. Dafür werden immer mehr Falten sichtbar.

Eine gesunde Ernährung und ein ausgewogener Lebensstil mit wenig Nikotin, viel Schlaf, Wasser und ausreichender Bewegung unterstützen ein gesundes Aussehen. Eine gute Pflege und die Prophylaxe von Lichtschäden können die Hautalterung hinauszögern und in ihrer Intensität mildern. Zudem hilft eine Vielzahl von Pflegeprodukten, mit den sichtbaren Begleiterscheinungen des Älterwerdens fertig zu werden.

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