19. Juli 2010

Neu in Bad Mergentheim: Gesundheitsurlaub mit Chauffeur-Service

Noch mehr Service, noch mehr Komfort und ein  einmaliges Gesundheitsprogramm – das sind die Angebote, mit denen Baden-Württembergs größtes Heilbad Bad Mergentheim im Wettbewerb mit den rund 320 deutschen Heilbädern neue Maßstäbe setzen will. Exklusives Plus für die Gäste des Kurorts am Dreiländereck Bayern, Baden-Württemberg und Hessen: ein Abholservice mit Chauffeur direkt von der Haustür für Gesundheitsurlauber aus Nordrhein-Westfalen.

„Wir wollten, dass Bad Mergentheim für viele unserer Gäste aus Nordrhein-Westfalen quasi vor der Haustüre liegt”, sagt Bad Mergentheims Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Der Abholservice für den Großraum Wuppertal, Essen, Dortmund startete im Mai dieses Jahres und wurde nach ersten positiven Erfahrungen im Premierenjahr 2009 nochmals ausgeweitet. An- und Abreise finden jeweils mittwochs statt. „Die Resonanz in den ersten Monaten hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt die Kurdirektorin.

Der Haus-zu-Haus-Service ohne Parkplatzsuche und Koffertragen kostet pauschal 195 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Kur- und Gesundheitsurlauber zum Beispiel aus Wuppertal, Essen und Dortmund werden zwischen Mai und Oktober direkt an der Haustüre abgeholt, Fahrzeit etwa vier Stunden. Gäste aus dem Umkreis können direkt an den jeweiligen Hauptbahnhöfen zusteigen. Auch in anderen Regionen Deutschlands (zum Beispiel Franken) bietet die Kurverwaltung ihren „Chauffeur-Service“ an.

Buchen lässt sich der Service bequem bei der Bad Mergentheimer Kurverwaltung bis sieben Tage vor der geplanten Anreise in die süddeutsche Gesundheitsstadt (Telefon 07931/965256).

Gesundwerden, Krankheiten vermeiden mit Service, Charme und Leichtigkeit: Der Abholservice ist Teil einer umfassenden Gesamtstrategie, mit der Bad Mergentheim bei der Therapie – zum Beispiel bei Diabeteserkrankungen – und der aktiven Krankheitsvermeidung künftig Vorreiter für Deutschlands Kurorte werden will. „Angestaubtes Kurambiente war gestern. Wir setzen in Zukunft auf bewegende Angebote, auf Heilen mit Charme und Leichtigkeit. Ziel ist die Wirksamkeit natürlicher Heilmittel mit hoher medizinischer Kompetenz und aktiv-positivem Lebensstil zu verbinden. Das ist eine Form der Kur, die in unsere Zeit passt“, sagt Kurdirektorin Katrin Löbbecke.

Bad Mergentheim profitiert dabei von der Wirkung seiner vier Heilquellen, die zum Trinken und zum Baden genutzt werden. Die Hauptwirkstoffe des Quellwassers, Natriumchlorid, Sulfat, Kalzium und Hydrogencarbonat, sind Balsam für den Körper und helfen bei vielen Gesundheitsproblemen unserer Zeit: Magen- und Verdauungsproblemen zum Beispiel. Sie entfalten ihre heilende Wirkung bei vielen Volkskrankheiten wie zum Beispiel Gelenkbeschwerden. Sie sind vor allem aber auch Balsam bei Beschwerden, an denen – ausgelöst durch Alltagshektik und ungünstige Ernährung – Millionen Deutsche leiden: Sodbrennen und der Übersäuerung des Organismus.

Bad Mergentheim setzt auf seinem Weg zur Gesundheitsstadt Süddeutschlands auch auf die zahlreichen Freizeit- und Genussangebote – wie einen der schönsten deutschen Kurparks, in dem Gesundheitsgäste zwischen Lavendelfeldern, Rosengarten und Japangarten neue Kraft tanken können, seine Lage an der Kreuzung des Fünf-Sterne-Qualitätsradweg „Liebliches Taubertal“ und der Romantischen Straße, zahlreiche kulinarische Höhepunkte auf Sterneniveau, ein eigenes Weinbaugebiet sowie jährlich rund 800 Kulturveranstaltungen.

Kontakt: Kurverwaltung Bad Mergentheim GmbH
Werbe- und Veranstaltungsleiter Peter Dittgen
Lothar-Daiker-Str. 4
97980 Bad Mergentheim
Tel. 07931/965-220
Fax: 07931/965-228
E-Mail: p.dittgen@kur-b…
Internet: www.bad-mergentheim.de

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05. Juli 2010

Stoff-Einkaufstaschen sind Brutplatz für Keime

Tragetaschen aus Stoff sollten regelmäßig gewaschen werden

Eine beträchtliche Anzahl von Bakterien und Keimen tummelt sich häufig in den wiederverwendbaren Einkaufstaschen. Das haben Forscher der University of Arizona in Tucson www.arizona.edu und der Loma Linda University in Kalifornien ermittelt. Offensichtlich sind die Konsumenten zu wenig darüber informiert, dass Einkaufstaschen regelmäßig gewaschen werden sollen, so das Resümee der Wissenschaftler.

“Unsere Studie deutet daraufhin, dass die ernstzunehmende Gesundheitsgefahr nicht als solche erkannt wird”, so Studien-Leitautor Charles Gerba vom Institut für Wasser und Umwelt. Gefährlich sind vor allem E. coli Bakterien, die in jeder zweiten Einkaufstaschen gefunden wurden. Gerba rät Konsumenten, zumindest einmal pro Woche die Einkaufstaschen zu waschen.

“Die Belastung mit Keimen hängt im Alltag sehr von der Personalhygiene eines jeden Menschen ab”, betont Magda Diab-Elschahawi, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologe vom Institut für Krankenhaushygiene an der Medizinische Universität Wien, www.meduniwien…. .

“Um zu verhindern, dass Erreger nicht dorthin kommen, wo sie nicht hingehören, müssen hygienische Mindeststandards eingehalten werden.” Dazu gehöre das regelmäßige Händewaschen und auch das Waschen von Textilien und Taschen. “Im Alltag ist jeder Mensch ständig Keimen ausgesetzt. Das bedeutet nicht automatisch, dass man bei Kontakt sofort krank wird”, betont die Medizinerin. Sie rät dazu, den Verstand zu nutzen und einfache Hygieneregeln einzuhalten. “Das ist unter normalen Umständen ausreichend”, betont Diab-Elschahawi.

Die in drei Städten nachgewiesenen Keime in den Taschen waren in ausreichend großer Zahl vorhanden, um ernsthafte Krankheiten zu verursachen. Die Studienautoren warnen vor allem davor, dass diese Keime bei Kleinkindern zu schweren Erkrankungen führen können. 97 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Einkaufstaschen niemals in die Waschmaschine steckten.

Die Studie kommt genau zu einem Zeitpunkt an die Regierung in Kalifornien ein Gesetz erlassen will, um die Wiederverwendung von Einkaufstaschen zu promoten. “Wenn der Staat dieses Gesetz erlässt, sollten die Verantwortlichen auch auf Richtlinien der Hygiene hinweisen”, fordern die Studienautoren.

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22. März 2010


Wie Krankenkassen jetzt sparen:
 Gesundheitstraining im Urlaub

Reiseveranstalter übernehmen die Kosten

Um ihren Versicherten trotz knapper Finanzmittel attraktives Gesundheitstraining zu bieten, kooperieren eine Reihe von gesetzlichen Krankenkassen mit ganz speziellen Reiseveranstaltern: Diese bieten Krankenkassen-Mitgliedern jetzt qualifiziertes Präventionstraining im Urlaub, ohne die Krankenkassen-Etats zu belasten.

Kostensteigerungen bei den Arzneimittelausgaben um 4,9 Prozent,  7 Prozent mehr Honorare für die Ärzte und 6,7 Prozent höhere Ausgaben für die Krankenhäuser im vergangenen Jahr: Den Krankenkassen bleibt immer weniger Geld für die Prävention, die ja krank werden verhindern soll. Laut einer Studie des Bayerischen Heilbäder-Verbands würde jeder in Gesundheitsvorsorge investierte Euro dem Gesundheitssystem langfristig drei Euro Ausgaben für die Krankheitsbehandlung sparen. Viele Krankenkassen und zunehmend auch private Krankenversicherer haben jetzt einen Weg zur Lösung des Problems gefunden. Sie kooperieren mit Gesundheitsreiseveranstaltern, die ihren Versicherten in ganz Europa qualifiziertes Gesundheitstraining im Urlaub anbieten – zum Nulltarif für die Kassen und auch für die Versicherten. Die Gesundheitsreisenden zahlen lediglich günstige Pauschalen für Übernachtung und Verpflegung.

Gesundheitstraining im Urlaub hilft Krankheiten vermeiden und den Krankenkassen Kosten zu sparen. Jetzt bieten Gesundheitsreisen-Veranstalter wie Dr. Holiday Präventionstraining am Urlaubsort sogar zum Nulltarif – und ohne die Leistungsetats der Krankenkassen zu belasten.
Von dem neuen Modell profitieren alle Beteiligten: Die Kassen, weil diese Art der Prävention wirkt, ohne ihre strapazierten Leistungsetats zusätzlich zu belasten, die Versicherten, weil ihnen die Kurse im Urlaub helfen gesund zu bleiben und auch die Veranstalter. „Wir ersparen uns bei diesen Reisen Kosten für aufwendige Werbung und erhalten Preisvorteile bei den Hotels durch hohe Buchungszahlen. Diese Einsparungen investieren wir in die Gesundheitskurse“, sagt Dr. Michael Schörnig von der Gesellschaft für Kompaktprävention (www.kompaktpraevention.de). Der Dachverband mit Sitz im niederbayerischen Bad Füssing ist Sprachrohr für eine Reihe führender Anbieter solcher Spezialreisen.

Viele Krankenkassen fahren bei den Präventionsangeboten für ihre Mitglieder aber auch zweigleisig. Zum einen bieten sie ihren Versicherten weiterhin Prävention nach Feierabend und im Urlaub mit bis zu 150 Euro Zuschuss, bei der die Teilnehmer dann aber verpflichtet sind, 80 Prozent der angebotenen Kurse zu absolvieren. Vor allem der strikten Teilnahmezwang an diesen klassischen Präventionskursen hielt viele Versicherte bisher aber davon ab, solche Präventionsangebote zu nutzen. Die neue „Prävention light“, ohne Zuschuss, setzt hingegen auf das Eigenengagement. „Die Gäste können an Nordic Walking, Yoga oder Rückentrainingskursen teilnehmen, werden aber nicht gezwungen. 90 Prozent der Reisenden sind bei den Kursprogrammen nach unseren Erfahrungen aber trotzdem vom ersten bis zum letzten Tag dabei“, sagt Claudia Staedele, Vorstandsmitglied von Dr. Holiday, dem Marktführer bei dieser Art von Reisen (www.dr-holiday.de).

Für die „Prävention light“ ohne Krankenkassenzuschuss gelten bei Dr. Holiday nach Auskunft des Unternehmens dabei die gleichen Kriterien wie bei der klassischen Prävention: Die Trainer verfügen in der Regel über eine Ausbildung als Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler. Die Kursprogramme sind mit den Kassen abgestimmt. Die Zahl der Trainingseinheiten liegt jedoch geringfügig unter den Mindestanforderungen der nach § 20 SGB V bezuschussbaren Präventionskurse.

Das Angebot an solchen Reisen mit Gesundheitstraining wächst ständig. So bietet Dr. Holiday für Versicherte der Ersatzkassen eine Woche Gesundheitstraining in Bad Wörishofen inkl. Kursen für Nordic Walking und Progressive Muskelentspannung sowie sechs Übernachtungen für unter 190 Euro, die GesundAktivReisen GmbH (www.gesundheitsplusreisen.de), speziell für die Versicherten der DAK, 8 Tage Gesundheitstraining auf der Insel Rügen inklusive Bewegungstrainingskurs ab 159  Euro oder GLOBE-Reisen, der Partner vieler Betriebskrankenkassen, 7 Tage im 4-Sterne-Hotel im Bayerischen Wald inklusive täglichem Aqua-Bewegungstraining, Nordic Walking und Qi Gong-Kurs für rund 300 Euro an.

Und die in Frankfurt ansässige GPS-Reisen offeriert AOK-Versicherten via Webseite (www.aok-reisewelt.de) zum Beispiel 4 Tage Gesundheitstraining Kompakt im 4-Sterne-Hotel im Schwarzwald mit Nordic-Walking-Kurs, Kreislauf-Aktivtraining, kostenloser Massage und Fitness-Studio-Gutschein für zu Hause für nur 199 Euro.

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