Angstauslöser im Gehirn entdeckt

Angsthase oder coole Socke: Wie ängstlich oder mutig ein Mensch ist, hängt unter anderem von bestimmten Abläufen im Gehirn ab. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. med. Gerhard Gründer, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Experimentelle Neuropsychiatrie der RWTH, konnte erstmals zeigen, dass bei ängstlichen Menschen eine hohe Dopaminkonzentration im Bereich der Amygdala vorliegt. [...]



Oxytocin, das Hormon für besseres Sozialverhalten

Das Kuschelhormon Oxytocin stärkt nicht nur das Vertrauen in andere Menschen, es hilft auch beim Wiedererkennen von Gesichtern: Wer eine Dosis des Hormons als Nasenspray verabreicht bekommt, kann besser zwischen vertrauten und fremden Gesichtern unterscheiden, haben Schweizer Forscher jetzt gezeigt. Die Erinnerung an leblose Gegenstände wie Häuser oder Statuen wird von dem Hormon hingegen nicht [...]



Liebe ist die beste Medizin

Wer sich in einer harmonischen Beziehung regelmässig erotisch betätigt, bringt sein Hormonsystem auf Trab und stärkt sein Immunsystem. Zu diesem Ergebnis kommen die beiden amerikanischen Hormonexperten …



Hormon des Vertrauens reduziert die Angst Oxytocin bestimmt Art und Weise des sozialen Umgangs

Jüngste Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe um Peter Kirsch von der Universität Giessen www.uni-giessen… und Forschern des National Institute of Mental Health (NIMH) www.nimh.nih.go… in Bethesda haben deutlich gezeigt, dass das vertrauensbildende Hormon Oxytocin die Angst beim Menschen reduzieren kann. Der chemische Botenstoff scheint seine Wirkung in angstrelevanten Hirnstrukturen auszuüben. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass das [...]



Oxytocin steigert das Vertrauen

Pressemitteilung Universität Zürich, Beat Müller, 01.06.2005 19:00
Ob in der Liebe oder in der Politik, ob im Familien- oder Geschäftsleben, immer spielt das Vertrauen eine wichtige Rolle. Wissenschafter der Universität Zürich haben jetzt neurobiologische Determinanten dieses menschlichen Verhaltens entdeckt. Ihre Forschungsergebnisse werden in der kommenden Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Nature publiziert.
Ohne Vertrauen wäre der private, gesellschaftliche und [...]



Wundheilung: Zu zweit geht es schneller

Soziale Kontakte beschleunigen die Genesung – zumindest bei verletzten Hamstern
Wunden heilen in Gesellschaft eines Gefährten oder einer Gefährtin besser. Das haben amerikanische Wissenschaftler in Experimenten mit Hamstern gezeigt. Der soziale Kontakt wirkt Stressreaktionen entgegen, die sich negativ auf die Heilung auswirken. Über ihre Experimente berichten Courtney DeVries von der Universität von Ohio in Columbus im [...]


Stillen fördert die Wundheilung

Stillen beschleunigt möglicherweise die Heilung von Verletzungen, die die Mutter bei der Geburt erlitten hat. Das legt eine Studie amerikanischer Forscher an Ratten nahe. Die Milchproduktion beeinflusst wohl die Menge bestimmter Hormone im Blut, die bei der Wundheilung eine Rolle spielen. Über ihrer Ergebnisse berichteten die Forscher auf der Jahrestreffen der Gesellschaft für Neurowissenschaften in [...]