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		<title>Kurzschluss in den Nervenzellen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Granzym B]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark an.
Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.
Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bekämpfen sollten,  wandern ins Gehirn und ins Rückenmark und greifen dort Nervenzellen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark an.<br />
Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bekämpfen sollten,  wandern ins Gehirn und ins Rückenmark und greifen dort Nervenzellen an. Das bekannteste Beispiel für solch eine Autoimmunerkrankung ist wahrscheinlich die Multiple Sklerose. Die Immunzellen, so genannte T-Zellen, zerstören die Isolationsschicht der Nervenzellen und rufen über das gesamte Zentrale Nervensystem verstreut chronische Entzündungen hervor.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Wie die zerstörerische Arbeit dieser Zellen abläuft, konnten jetzt Professor Heinz Wiendl und Dr. Sven Meuth aus der Forschungsgruppe „Multiple Sklerose und Neuroimmunologie“ der Universität Würzburg beobachten. „Es ist uns gelungen, die Interaktion zwischen einzelnen Immunzellen und isolierten Nervenzellen darzustellen und funktionell zu charakterisieren“, sagt Heinz Wiendl. Dafür haben die Wissenschaftler eine spezielle Zeitraffer-Mikroskopietechnik mit zeitlich hochauflösenden elektrophysiologischen Techniken kombiniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Kurzschluss kommt Erholung oder Tod</p>
<p style="text-align: justify;">Von den Ergebnissen dieser Beobachtungen waren die Wissenschaftler selbst überrascht: „Unter den entsprechenden experimentellen Bedingungen suchen T-Zellen ihre Zielzelle und greifen sie an“, erklärt Sven Meuth. Das Ergebnis: In der Nervenzelle kommt es zu einer Art elektrischem Kurzschluss; sie verliert ihre Funktion. Dann stehen zwei Möglichkeiten offen: Entweder die Zelle erholt sich von diesem Angriff und nimmt ihre Arbeit wieder regulär auf. Oder sie stirbt.</p>
<p style="text-align: justify;">Verantwortlich dafür sind zwei Substanzen, die die T-Zellen bei ihrem Angriff freisetzen: Das Molekül Perforin, das einen Anstieg von Kalzium-Ionen in den Nervenzellen bewirkt und damit die elektrischen Eigenschaften der Zellen verändert. Und das Enzym Granzym B, das einen wesentlichen Beitrag zum Tod der Nervenzellen zu leisten scheint.</p>
<p style="text-align: justify;">Reaktion schon nach wenigen Sekunden</p>
<p style="text-align: justify;">„Mit dieser Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, wie T-Zellen Nervenzellen im Zentralen Nervensystem aufsuchen, erkennen und mit ihnen interagieren“, sagt Heinz Wiendl. Neu und überraschend sei dabei die Erkenntnis gewesen, dass Nervenzellen schon sehr kurzfristig, also wenige Sekunden nach dem Kontakt mit den T-Zellen, elektrisch „stillgelegt“ werden, was Konsequenzen sowohl für die einzelne Zelle als auch das gesamte Netzwerk mit sich bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kernbefunde der Arbeiten stammen von Alexander Herrmann und Ole Simon, die sich im Rahmen ihrer Promotionen in die neuen Techniken eingearbeitet haben. Zudem bestanden Kooperationen mit den Physiologischen Instituten der Universitäten Münster und Magdeburg sowie mit der Charité Berlin. Die Forschungsarbeiten wurden gefördert vom Würzburger Sonderforschungsbereich 581 sowie dem Interdisziplinären Zentrum für klinische Forschung (IZKF) des Universitätsklinikums.</p>

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		<title>Solarien: So gefährlich wie das Rauchen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrebs]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarien]]></category>
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 Bei der Solarium-Nutzung sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5.000 Sonnenstudios gibt es nach Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bundesweit. Mehr als elf Millionen Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwölf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmäßig, mindestens einmal pro Woche – unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Tatsache [...]]]></description>
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<p> Bei der Solarium-Nutzung sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5.000 Sonnenstudios gibt es nach Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bundesweit. Mehr als elf Millionen Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwölf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmäßig, mindestens einmal pro Woche – unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Tatsache ist: 140.000 Menschen erkranken pro Jahr neu an Hautkrebs, mit drastischen Steigerungsraten vor allem in den jüngeren Altersgruppen. 22.000 davon an besonders gefährlichem Schwarzen Hautkrebs.       <br />
„Wer vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75 Prozent“, warnt die Deutsche Krebshilfe. „Die Patienten sitzen reihenweise in den Praxen und haben Hautkrebs durch falschen Umgang mit der Sonne“, berichtet Thomas Stavermann vom Bundesverband der Hautärzte.<br />
 <br />
Von Solarien geht nach Experteneinschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) eine ebenso große Krebsgefahr wie etwa von Zigaretten aus. Daher stufte die Krebsforschungsagentur, die auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät, Solarien und andere UV-Bräunungsgeräte in die höchste Krebsrisiko-Kategorie ein. Solarien gelten damit als „krebserregend“. Bislang waren sie nur als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft worden. Nunmehr wird die Gefahr von Solarien aber auf eine Stufe mit der Gefahr von Zigaretten oder Asbest gestellt.</p>
<p><br />
 <br />
Auch wenn das Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren mittlerweile rechtskräftig ist und Sonnenstudio-Besitzern bei Missachtung Strafen von bis zu 50.000 Euro drohen, fordert die Deutsche Krebshilfe nochmals verschärfte Mindestanforderungen für Solarien. Sie sollen vor allem die jungen Volljährigen schützen, die sich trotz aller Warnungen nicht vom Solariumbesuch abhalten lassen, meinte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe. Derzeit erarbeitet das Bundesumweltministerium eine das Gesetz ergänzende Verordnung, die Qualitätsvorschriften und Sicherheitskriterien für die Solariennutzung durch Erwachsene benennt.</p>
<p>Nach einer gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention (ADP) erstellten Studie hat mehr als ein Viertel der derzeit 14 Millionen Nutzer von Solarien bereits zwischen zehn und 17 mit dem künstlichen Bräunen angefangen. In vielen Tausenden von ihnen tickt die Zeitbombe, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist Vorsorge wichtig. Bei rechtzeitiger Erkennung ist Hautkrebs nahezu zu 100 Prozent heilbar.</p>

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		<title>Biedermeier-Festwoche 2010 in Bad Gleichenberg</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurorte]]></category>
		<category><![CDATA[bad gleichenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bidermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Festwoche]]></category>

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Von 9. bis 16. Mai begrüßt Bad Gleichenberg seine Gäste besonders charmant: &#8220;Küss die Hand, Madame!&#8221;
&#8220;Meine Liebste! Heut` darf ich Ihnen von einem glanzvollem Feste im Mai erzählen: Welch` ein prächtiger Tag! Es ist Frühling, ein lauer Windhauch raschelt in alten Kastanienbäumen, für wahr, grad recht, um zwischen den alten Villen und erhabenen Baumriesen aus [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Von 9. bis 16. Mai begrüßt Bad Gleichenberg seine Gäste besonders charmant: &#8220;Küss die Hand, Madame!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Meine Liebste! Heut` darf ich Ihnen von einem glanzvollem Feste im Mai erzählen: Welch` ein prächtiger Tag! Es ist Frühling, ein lauer Windhauch raschelt in alten Kastanienbäumen, für wahr, grad recht, um zwischen den alten Villen und erhabenen Baumriesen aus aller Herren Länder zu flanieren, hier im erlesenen Curpark von Bad Gleichenberg. Der Kurpark, ein wunderbarer Ort zum Entspannen und um sich zum Téte-à-Téte zu treffen, wird zur Bühne: Pferdegespanne rollen über breite Alleen, vorbei an promenierenden Damen in wogenden Kleidern, in der Hand den Sonnenschirm. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr `raus, bei all den Herrschaften in prächtigen Uniformen, mit koketten Hüten und neckischen Spitzen ums Dekolleté. Mein Gott, auch der ehrwürdige Kaiser in hochwohlgebor`ner Begleitung gibt sich die Ehr`. Nein, was es da alles zum Schauen gibt………….. Meine Liebste, Sie müssen einfach zu diesem Biedermeierfest nach Bad Gleichenberg kommen, am 16. Mai 2010! Ihr höchst ergebener Graf K-J. von und zu Wellingtonia&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p></p>
<p style="text-align: justify;">DAS PROGRAMM „Küss die Hand, Madame!“<br />
<strong>Donnerstag, 13. Mai</strong><br />
Nostalgischer Spaziergang durch den Curort. Genießen Sie in Begleitung unserer Biedermeiermädchen das Flair des Curortes anno 1850. Treffpunkt 14 Uhr Musikpavillon<br />
<strong>Freitag, 14. Mai</strong><br />
Konzertabend „Walzertraum“. Mit den schönsten Melodien des Walzerkönigs Johann Strauß und seiner Zeitgenossen entführen wir Sie in längst vergessene Tage des Biedermeiers. Beginn 19 Uhr, Mailandsaal<br />
<strong>Samstag, 15. Mai</strong><br />
„Zurück in die gute alte Zeit“ &#8211; Historische Wanderung, anschließend gemütliches „Z`sammenhocken bei Musik und Wein“. Treffpunkt 14 Uhr Musikpavillon<br />
<strong>Sonntag, 16.</strong><br />
Mai Biedermeierfest im Kurpark Bad Gleichenberg – ein kaiserliches Fest.  mit Musik- und Tanzdarbietungen, Markt- und Handwerksständen von damals, romantischen Spaziergängen, erzählter Geschichte und Geschichterln von Zaren, Gräfinnen und Baronessen. Einzug 10 Uhr.</p>
<p>Zur Zimmerreservierung:
<p style="text-align: justify;">http://www.bad-gleichenberg.at/</p>

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		<title>Leuchtturmprojekt zeigt Verbesserungsmöglichkeiten in der Lebensqualität von Menschen mit Demenz</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 18:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>

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Bewohner von Alteneinrichtungen mit Demenz und herausforderndem Verhalten zeigen weniger auffällige Verhaltensweisen und benötigen deutlich weniger Medikamente, wenn Pflegende Zeit haben, in Fallkonferenzen Gründe für das Verhalten zu suchen und Ärzte die Medikation differenziert hinterfragen. Das ist das wesentliche Ergebnis einer Studie von Pflegewissenschaftlerinnen und Medizinern der Universität Witten/Herdecke. Sie hatten in einer vom Bundesgesundheitsministerium [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Bewohner von Alteneinrichtungen mit Demenz und herausforderndem Verhalten zeigen weniger auffällige Verhaltensweisen und benötigen deutlich weniger Medikamente, wenn Pflegende Zeit haben, in Fallkonferenzen Gründe für das Verhalten zu suchen und Ärzte die Medikation differenziert hinterfragen. Das ist das wesentliche Ergebnis einer Studie von Pflegewissenschaftlerinnen und Medizinern der Universität Witten/Herdecke. Sie hatten in einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Untersuchung 163 Bewohner von 15 Dortmunder und Wittener Altenpflegeheimen im Abstand von neun Monaten beobachtet. Sie alle zeigten herausforderndes Verhalten, das mit dem Krankheitsbild der Demenz einhergehen kann: Unruhe, Schreien, Herumwandern oder Aggressivität. Dieses Verhalten macht die Pflege schwierig, belastet Pflegende, Angehörige und die Betroffenen selbst.<br />
Häufig liegen Gründe aber in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die besondere Kompetenzen der Pflegenden erfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">„Im Pflegealltag suchen Pflegende oft verzweifelt danach, wie sie die Probleme lösen können, werden damit aber oft allein gelassen. Ärzte versuchen mit nicht immer geeigneten Medikamenten die Symptome in den Griff zu bekommen“, beschreibt Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik vom Institut für Pflegewissenschaft die bisherige Praxis. Behandelnde Hausärzte in diesen Einrichtungen wurden zu einer Leitlinie fortgebildet und Pflegende lernten in Fallkonferenzen, wie Bewohner mit herausforderndem Verhalten möglicherweise zu verstehen und dadurch gezielter zu behandeln sind.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Nach neun Monaten zeigte sich in der Beobachtungsgruppe, dass die Menge der verordneten Medikamente signifikant gesunken ist. Der Anteil der BewohnerInnen, die allgemein mit Psychopharmaka behandelt wurde, verringerte sich von 75% auf 65%; besonders die Zahl der Neuroleptikaverordnungen sank. Zugleich stieg die Zahl der BewohnerInnen ohne eine Verhaltensauffälligkeit von 11 auf 23 %. „Das ist für uns als Forscher ein klares Zeichen, dass die bestehenden Leitlinien und Empfehlungen, wenn sie denn konsequent in Zusammenarbeit der beiden Berufsgruppen eingesetzt würden, die Lebensqualität der Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen deutlich verbessern könnten. Leider stehen der Zeitdruck im Alltag und die allgemeine Geldnot im Pflegebereich dagegen. Und es fehlt immer noch an Wissen über die längst bestehenden Empfehlungen sowohl bei Ärzten als auch bei Pflegenden“ fasst Dr. Med. Stefan Wilm vom Wittener Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin das Ergebnis der Studie aus seiner Sicht zusammen. „Beide Berufsgruppen wünschen sich in unseren Befragungen feste Zeiten für eine gemeinsame Visite, bessere Kommunikation untereinander und mehr Anerkennung ihrer Arbeit“, zitiert Wilm aus den Fragebögen.</p>

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		<title>Sport hält Jojo-Effekt in Schach</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adiposatis]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Jojo-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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Übergewichtige verzweifeln oft an der Tatsache, dass die Waage nach geglücktem Abnehmen oft bald wieder steigende Tendenz im Gewicht anzeigt. Der Gesundheit zuliebe sollte man jedoch Sport auch dann weiterführen, wenn dieser Moment erreicht ist. Dazu raten Forscher der University of Missouri www.missouri.ed&#8230; im Journal of Applied Physiology. &#8220;Es empfiehlt sich, Sport nach dem Gewichtsverlust [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Übergewichtige verzweifeln oft an der Tatsache, dass die Waage nach geglücktem Abnehmen oft bald wieder steigende Tendenz im Gewicht anzeigt. Der Gesundheit zuliebe sollte man jedoch Sport auch dann weiterführen, wenn dieser Moment erreicht ist. Dazu raten Forscher der University of Missouri <a href="http://www.missouri.edu" title="http://www.missouri.edu" class="autohyperlink" target="_blank">www.missouri.ed&#8230;</a> im Journal of Applied Physiology. &#8220;Es empfiehlt sich, Sport nach dem Gewichtsverlust beibehalten, auch wenn man wieder zunimmt. Die Gesundheit profitiert davon deutlich&#8221;, so der Ernährungs- und Bewegungsphysiologie Tom R. Thomas, der die Studie geleitet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher luden für einen Versuch übergewichtige Männer und Frauen ein, die Symptome für das metabolische Syndrom aufwiesen. Ein halbes Jahr lang durchliefen die Probanden unter Kontrolle jeweils fünf Tage die Woche ein Diät- und Aerobic-Programm. Nach dieser Zeit, in der sie zunächst Gewicht verloren hatten, betrieb eine der beiden Gruppen weiterhin Sport, während die andere pausierte. Bei Gewichtszunahme nicht aufgeben Gewichtsverlust bringt Übergewichtigen allgemein messbare Vorteile für den Stoffwechsel, das Diabetes-Risiko und auch für das Herz-Kreislaufsystem. Auch wenn die meisten Studienteilnehmer im Anschluss an den Versuch wieder an Gewicht zulegten, verhielten sich die Gesundheitswerte sehr unterschiedlich. Ohne Sport verschlechterten sich die Werte für Stoffwechsel, Cholesterin, Sauerstoff, Blutdruck und Zucker. Wer weiterhin Sport betrieb, konnte dagegen seine verbesserte Gesundheit halten, abgesehen von Cholesterin und Unterleibsfett.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Es ist klar, dass die Aufforderung, man solle doch Gewicht verlieren, nicht funktioniert &#8211; denn die meisten nehmen nachher wieder zu. Die neue Botschaft lautet jedoch, weiter Sport zu betreiben und das Gewicht nach Möglichkeit zu halten&#8221;, so der Studienleiter. Das reduziere die Krankheitsrisiken und verbessert auch die allgemeine Gesundheit. &#8220;Machen Sie sich nicht so viele Sorgen darum, Gewicht zu verlieren und konzentrieren Sie sich lieber auf Sport und den Erhalt des Gewichts&#8221;, rät der Experte.</p>

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		<title>Gefährliches „Feuer“</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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Durch Sodbrennen steigt das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken. Das Risiko lässt sich mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren.   Regensburg (obx-medizindirekt) – Jährlich erkranken 15.000 Menschen in Deutschland an einem bösartigen Tumor in den Bereichen Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Risikofaktoren sind neben Tabak- und Alkoholkonsum mangelnde Mundhygiene und – wie Mediziner seit Neustem wissen – Sodbrennen, also saures Aufstoßen.
Die [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Durch Sodbrennen steigt das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken. Das Risiko lässt sich mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren.   Regensburg (obx-medizindirekt) – Jährlich erkranken 15.000 Menschen in Deutschland an einem bösartigen Tumor in den Bereichen Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Risikofaktoren sind neben Tabak- und Alkoholkonsum mangelnde Mundhygiene und – wie Mediziner seit Neustem wissen – Sodbrennen, also saures Aufstoßen.<br />
Die Häufigkeit von bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenbereich hat sich in den letzten 30 Jahren etwa verdoppelt. Männer sind davon etwa fünf- bis zehnmal so oft betroffen wie Frauen. „95 Prozent der Tumore in diesem Bereich gehen von den Schleimhäuten des oberen Atmungs- und Verdauungstraktes aus“, erklärt Professor Heinz Maier, Leiter der HNO-Abteilung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">„Bei starken Rauchern, die mehr als 20 Zigaretten am Tag über mehr als 20 Jahre rauchen, ist das Risiko, an einem Kopf-Hals-Krebs zu erkranken, um das Zehnfache erhöht“, schätzt Professor Maier. Ein ebenso wichtiger Faktor sei regelmäßiger Alkoholkonsum. Der Konsum von täglich einem Viertel Wein oder einem halben Liter Bier – dies entspricht etwa 25 Gramm Alkohol pro Tag – lässt das Risiko bei Männern ansteigen. Bei Frauen wird dieser Effekt bereits bei 10 Gramm Alkohol pro Tag erzielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alkohol und Tabak gemeinsam verursachen noch größere Schäden. „Wer gleichzeitig raucht und Alkohol konsumiert, potenziert sein Risiko enorm“, erklärt der Ulmer Mediziner. Das Krebsrisiko ist dann um das 100-Fache höher als bei Nichtrauchern und Nichttrinkern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Risikofaktor ist mangelnde Mundhygiene. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse haben ergeben, dass es noch einen wichtigen Risikofaktor für Krebs im Mund-Rachenraum gibt: der Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, auch Reflux genannt. Durch die aufsteigende Magensäure kommt es zu Verätzungen der Rachen- und Kehlkopfschleimhaut. Dies führt zu chronischen Entzündungszuständen, die das Risiko für eine Tumorbildung erhöhen. Professor Maier: „Eine neue Studie zeigt, dass 60 bis 80 Prozent der an Krebs im Rachenbereich und am Kehlkopf erkrankten Patienten unter Sodbrennen oder saurem Aufstoßen leiden. Es konnte sogar gezeigt werden, dass bei Nichtrauchern, die an Kehlkopfkrebs erkrankt sind, 100 Prozent einen Reflux haben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sodbrennen und saures Aufstoßen sind weit verbreitet. Sie wären mit einfachen Mitteln vermeidbar und auch medizinisch einfach behandelbar. Professor Maier: „Meistens lässt sich der Reflux durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und eine medikamentöse Behandlung mit Säureblockern beseitigen und damit das Krebsrisiko deutlich senken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Krebs früh erkannt, steigt die Heilungschance. „Bei der Früherkennung kann man meist mit minimal invasiven Operationsmethoden eine Heilungsrate von 86 Prozent erzielen. Im Spätstadium liegt diese nur noch bei etwa 28 Prozent.“</p>

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		<title>Diäten helfen gegen Artherosklerose</title>
		<link>http://blog.baeder-fuehrer.ch/2010/03/02/diaten-helfen-gegen-artherosklerose/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mittelmeer-Diät]]></category>

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Drei Diäten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-Diät. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University web.bgu.ac.il/E&#8230; gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige Ernährung tatsächlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.
Am Ende der Studienlaufzeit [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Drei Diäten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-Diät. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University <a href="http://web.bgu.ac.il/Eng/Home" title="http://web.bgu.ac.il/Eng/Home" class="autohyperlink" target="_blank">web.bgu.ac.il/E&#8230;</a> gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige Ernährung tatsächlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende der Studienlaufzeit von zwei Jahren, hatte sich bei den Teilnehmern der Durchmesser der Arterienwand um fünf Prozent verringert. Experten wie Charles Knight von der British Cardiovascular Society bezeichneten die Studie zwar als interessant. Ernährung allein sei jedoch auch kein Wundermittel gegen Ablagerungen in den Arterien, heißt es bei der BBC. Details der Studie wurden im Fachmagazin Circulation <a href="http://circ.ahajournals.org" title="http://circ.ahajournals.org" class="autohyperlink" target="_blank">circ.ahajournal&#8230;</a> veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer Atherosklerose kommt es mit dem Fortschreiten der Krankheit zu einer Verdickung durch fetthaltige Ablagerung, die das Risiko von Herz- und Schlaganfällen erhöhen können. Das Team um Iris Shai wollte herausfinden, ob dieser an sich natürliche Alterungsprozess durch die Ernährung rückgängig gemacht werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Wissenschaftlern durchgeführt. Freiwillige ernährten sich mit einer der drei Diätformen. Sie wurden ersucht, zwei Jahre lang dabei zu bleiben und Aufzeichnungen über ihre Ernährung zu führen. An der Studie nahmen übergewichtige Personen teil, die zwischen 40 und 65 Jahren alt waren (überwiegend Männer).</p>
<p style="text-align: justify;">Mittels bildgebender Verfahren wurde das Volumen der Halsschlagader festgestellt. Diese Messungen wurden am Anfang und am Ende der Studie durchgeführt. Shai betonte, es sei sehr interessant gewesen, festzustellen, dass diese doch sehr verschiedenen Formen der Ernährung ähnliche Auswirkungen hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zuckerarme Ernährung würde immer wieder mit einer Verstopfung der Arterien in Zusammenhang gebracht. Beweise dafür konnten laut der Wissenschaftlerin nicht gefunden werden. Ein möglicher Zusammenhang könne jedoch das Fallen des Blutdruckes durch die veränderte Ernährung sein.</p>

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		<title>Wenn der hohe Druck vergesslich macht</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Hirnschläge]]></category>

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Ein erhöhter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fördern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver Fähigkeiten.
Ein Lächeln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ein erhöhter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fördern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver Fähigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Lächeln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. Erni kennt weder den Namen des Pflegers, der ihn schiebt, noch weiss er, welcher Wochentag gerade ist. Der 82-Jährige ist dement.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Vor etwa sechs Jahren war Rolf Erni noch kerngesund. Er hatte zwar einen erhöhten Blutdruck, doch fühlte er sich dadurch nicht beeinträchtigt und nahm deshalb auch keine Medikamente dagegen.<br />
Bluthochdruck zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – von einem Herzinfarkt oder Hirnschlag blieb Erni verschont. Doch der erhöhte Druck, mit dem das Blut durch seine Hirngefässe floss, schädigte Ernis Gehirn über die letzten Jahre unwiderruflich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mini-Hirnschläge lassen Hirnregionen absterben<br />
Auch in den Hirnarterien können diese arteriosklerotischen Veränderungen auftreten. Sie behindern den Blutfluss und führen manchmal gar zum Verschluss eines oder mehrerer kleiner Hirngefässe. Mini-Hirnschläge – auch Streifungen genannt – können die Folge sein, die kleinste Hirnregionen lahm legen und absterben lassen, ohne dass es der Betroffene selbst bemerkt. Die längerfristige Folge ist eine verminderte kognitive Leistung des Gehirns (Wahrnehmungs-, Lern-, Denk- und Erkennungsfähigkeit) – bis hin zur Demenz, von der rund ein Fünftel der Bevölkerung über 80 Jahren betroffen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">„Heute wissen wir mit Sicherheit, dass Bluthochdruck ein Mitverursacher der Demenz ist“, sagt Prof. Dr. med. Bernhard Waeber, Hypertonie-Spezialist am Universitätsspital Lausanne. Lange standen die Wissenschafter jedoch vor einem Rätsel, als sie den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Demenz zu erforschen begannen, denn sowohl bei einem erhöhten als auch bei einem sehr tiefen Blutdruck stellten sie einen Zusammenhang mit der Demenz fest. Studien, die dem Krankheitsverlauf folgten, brachten Klarheit. Während der Blutdruck bis zum Eintritt der Demenz tatsächlich stark erhöht ist, sinkt er im weiteren Krankheitsverlauf plötzlich stark ab. „Vermutlich stören die Verletzungen in der weissen Gehirnsubstanz auch die dortigen Blutdruckregulatoren, was schlussendlich zu einem Unterdruck führt“, erklärt Waeber das Phänomen.<br />
Der Zusammenhang zwischen einem erhöhten Blutdruck und Demenz rückt die Diag­nose Bluthochdruck in ein neues Licht. Zusammen mit anderen Herz-Kreislauf-Risiko­faktoren bedroht er nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Erinnerung, das Lernen und weitere kognitive Fähigkeiten. Von Bluthochdruck sind zwei Drittel der Bevölkerung in ihren Sechzigern betroffen. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird es immer mehr demente Menschen geben.<br />
Blutdruckmedikamente senken das Demenz-Risiko Die brennende Frage für Fachleute wie Waeber lautet deshalb: Können Blutdruckmedi­kamente neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch einer Demenz vorbeugen? In einer Studienübersicht, die im Swiss Medical Forum publiziert wurde, fasst Waeber die bishe­rigen Kenntnisse zusammen. Während Studien von kurzer Zeitdauer keinen Zusam­menhang vermuten lassen, zeigen mehrjährige Studien jedoch deutlich, dass mit Medi­kamenten behandelte Bluthochdruckpatienten ein durchschnittlich 13 Prozent niedrige­res Risiko für eine Demenz aufweisen. Eine Studie, in der die Teilnehmer während zwölf Jahren Blutdrucksenker eingenommen hatten, ermittelte sogar ein um 60 Prozent tiefe­res Risiko für eine Demenz gegenüber unbehandelten Bluthochdruckpatienten. Ihr Risiko war damit gleich hoch wie bei Personen ohne Bluthochdruck.<br />
„Welches Blutdruck-Medikament die beste Demenz-Abwehr bietet, wissen wir momen­tan noch nicht“, sagt Waeber. Vermutlich führten die Liste aber die so genannten Kal­zium-Antagonisten und die Renin-Angiotensin-Blocker an, gefolgt von den Diuretika und den Betablockern. Mit grosser Wahrscheinlichkeit spiele das Ausmass der Blutdruck­senkung jedoch eine grössere Rolle als die Wahl des Medikaments, das die Senkung bewirke.<br />
Was ist eine Demenz?<br />
„Demenz“ ist die generelle Bezeichnung für Erkrankungen des Gehirns, die mit einem Verlust des Erinnerungsvermögens und anderen kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten einhergehen. Etwa die Hälfte aller Demenz-Formen gehört der Alzheimer-Krankheit an, bei der sich krankhaft veränderte Eiweisse im Gehirn ablagern und Hirn­zellen absterben. Ebenfalls häufig ist die vaskuläre Demenz, die ein Fünftel aller Demenz-Erkrankungen ausmacht. Dabei führt eine Minderdurchblutung des Gehirns über mehrere Schritte zum Absterben von Hirnzellen. Oft liegen Mischformen vor. Die Ursachen einer Demenz sind noch nicht genau geklärt. Zu den wichtigsten Risikofakto­ren zählen das Alter, die Genetik sowie andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Quelle: Schweizer Alzheimervereinigung, www.alz.ch<br />
Kontaktperson Schweizerische Herzstiftung: Dr. phil. Caroline Hobi Bereichsleiterin Aufklärung/Prävention Schwarztorstrasse 18 Postfach 368, 3000 Bern 14 Telefon 031 388 80 96 Fax 031 388 80 88 <a class="autohyperlink" href="mailto:hobi@swissheart.ch" title="mailto:hobi@swissheart.ch">hobi@swissheart&#8230;</a><br />
www.swissheart.ch<br />
Medizinischer Kontakt: Prof. Bernard Waeber CHUV Division de Physiopathologie clinique MP 14/204 1011<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:bernard.waeber@chuv.ch</p>
<p>&#8221; title=&#8221;mailto:bernard.waeber@chuv.ch</p>
<p>&#8220;>bernard.waeber@&#8230;</a><br />
 Lausanne Telefon 021 314 07 60 Fax 021 314 25 18</p>

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