02. Juli 2009

Bad Wörishofen: Rosengarten im Kurpark steht in voller Blüte

P8212011°Der Kurpark Bad Wörishofen gehört zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands. Gerade jetzt, wenn der Rosengarten in voller Blüte steht, lohnt ein Spaziergang durch den 163 000 Quadratmeter großen Park, in dem rund 6.000 Rosenstöcke verschwenderisch ihren Duft verströmen.

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Weitere Highlights sind der Duft- und Aromagarten, Heilkräutergärten mit Pflanzen aus drei Epochen, Obststreuwiese, Biotopanlagen, Tautretwiese, Weiher mit Enten und Vogelvolieren mit Vögeln aus aller Welt.

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Zwischendurch wird man durch gesundes Wassertreten in einer der Wassertretstellen, entspanntes Verweilen in der Gradieranlage oder am Osteowalk wieder frisch. Sehenswert ist die Tennisanlage mit wunderschöner Architektur aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

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17. Juni 2009

Hoher Obst- und Gemüseverzehr wirkt einer Gewichtszunahme entgegen

Wie die Auswertung einer großen europäischen Langzeitstudie zeigt, wirkt ein hoher Obst- und Gemüseverzehr einer kontinuierlichen Gewichtszunahme entgegen. Viele Erwachsene haben mit einem stetigen Gewichtsanstieg zu kämpfen. Besonders Personen, die mit dem Rauchen aufhören, haben es schwer, ihr Gewicht zu halten und nehmen stärker als andere Personen zu. Eine hohe Aufnahme von Obst und Gemüse könne gerade Letzteren helfen, die Gewichtszunahme um bis zu 17 Prozent zu vermindern, sagt Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Der in der Studie beobachtete Effekt sei zwar schwach, untermaure jedoch die Richtigkeit der bisherigen Ernährungsempfehlungen.

Das Epidemiologenteam um Boeing veröffentlichte nun seine Forschungsergebnisse in der Zeitschrift American Journal of Clinical Nutrition (Buijsse et al. 2009).

Um einer kontinuierlichen Gewichtszunahme vorzubeugen, empfehlen Ernährungsgesellschaften unter anderem, viel Obst und Gemüse zu essen.
Die Pflanzenkost enthält viele lebensnotwendige Vitamine und Mineralien, aber nur relativ wenig Kalorien, die zu einem Gewichtsanstieg beitragen.

Dennoch ließen ältere Studien bislang keinen oder nur einen schwachen Zusammenhang zwischen einem hohen Obst- und Gemüseverzehr und einer verminderten, kontinuierlichen Zunahme des Körpergewichts erkennen. Daher nutzte die Forschergruppe um Boeing die European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC), um den Zusammenhang nun erstmals anhand einer sehr großen europäischen Datenbasis zu überprüfen. Es handelt sich hierbei um eine prospektive* Langzeitstudie, die aufgrund ihres Designs besonders dazu geeignet ist, die Langzeiteffekte von Ernährungsweisen zu untersuchen.

Die durchschnittliche Beobachtungszeit der vorliegenden Untersuchung betrug 6,5 Jahre, wobei die Wissenschaftler die Daten von insgesamt 89.432 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern aus Zentren von fünf verschiedenen europäischen Ländern auswerteten.

Die Forscher verglichen die Daten von Teilnehmern mit der höchsten Obst- und Gemüseaufnahme mit den Werten von Teilnehmern, die durchschnittlich am wenigsten Pflanzenkost aßen. Danach war ein Unterschied von 350 Gramm mehr verzehrter Pflanzenkost mit einem um 16 bis 17 Prozent verminderten Gewichtsanstieg verbunden. Da bei Personen, die während der Studienlaufzeit mit dem Rauchen aufgehört hatten, die jährliche Gewichtszunahme mit 750 Gramm am stärksten ausgeprägt war, profitierte diese Teilnehmergruppe auch am meisten von dem Effekt.

„Auf den ersten Blick scheint ein um 16 oder 17 Prozent reduzierter Gewichtsanstieg nicht viel zu sein. Dennoch kann sich der eher kleine Effekt über 10 Jahre auf 1,3 Kilogramm aufsummieren“, sagt Brian Buijsse, der federführend an der Studie beteiligt war. „Besonders vor dem Hintergrund, dass eine drohende Gewichtszunahme viele Menschen davon abhält, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte man gerade Rauchern, die aufhören wollen, zu einer Ernährungsumstellung mit viel Obst- und Gemüse raten“, ergänzt Boeing. Darüber hinaus sei es dringend erforderlich, weitere Ernährungsfaktoren zu identifizieren, die das Risiko einer Gewichtszunahme vermindern und so der Übergewichtsepidemie entgegenwirken.

Kontakt:

Prof. Dr. Heiner Boeing
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke (DifE)
Abteilung Epidemiologie
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal/ Deutschland
Tel.: +49(0)33 200-88 710
E-Mail: boeing@dife.de

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28. März 2009

Kinder ohne Frühstück werden eher dick

Ein beachtlicher Anteil von Kindern geht mit leerem Magen in die Schule. Das ergab eine Studie der australischen Gesundheitsorganisation BUPA www.mbf.com.au, die Eltern nach den Frühstücksgewohnheiten ihrer Kinder befragte. Durchschnittlich versäumen Kinder das Frühstück an 1,2 Wochentagen, in den meisten Fällen aus Zeitknappheit, Müdigkeit oder aus Gewohnheit. In zwei von fünf Familien geschieht dies mindestens einmal pro Woche, in einer von fünf sogar an drei bis fünf Tagen. Als Folgen dieses Verhaltens sieht die Studie reduzierte Aufnahmefähigkeit sowie langfristige Gesundheitsprobleme wie ein höheres Risiko für Fettleibigkeit.

“Wer regelmäßig ohne Frühstück in die Schule geht, gewöhnt sich schon im frühen Alter an den Gedanken, das Frühstück sei nicht wichtig”, warnt Studienleiterin Christine Bennett. Das Auslassen der morgendlichen Mahlzeit sei mit dem Autofahren mit leerem Tank vergleichbar. Wer nicht frühstücke, schaffe über den gesamten Tagesverlauf kaum die täglich empfohlene Menge von Milchprodukten, Obst und Gemüse. “Zudem laufen Kinder ohne Frühstück viel eher Gefahr, übergewichtig zu werden, was langfristig chronische Krankheiten begünstigt”, so die australische Medizinerin.

Schweizer Erhebungen zeigen, dass jedes vierte Kind ohne Frühstück in den Tag startet. Das habe negative Nachteile für Vitamin- und Mineralstoffversorgung und mindere Leistungsfähigkeit, Konzentration und Reaktionsschnelligkeit, warnt Caroline Bernet, Sprecherin der Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE www.sge-ssn.ch im pressetext-Interview. “Ein Frühstück vor der Schule lässt weniger Fehler machen und erhöht die Munterkeit.” Allerdings sei auch ein zu üppiges Frühstück kontraproduktiv, da es die Konzentration senke.

Vier Bestandteile machen ein gutes Frühstück aus, erklärt die Ernährungsberaterin. Dazu gehöre ein Stärkeprodukt wie Brot oder Getreideflocken, ein Milchprodukt wie Joghurt, Käse oder Milch, eine Portion Obst sowie Tee, Wasser oder verdünnter Fruchtsaft. “Ernährungstechnisch zählt Milch als Eiweißlieferant, nicht als Getränk. Eine Portion Milch am Morgen ist wichtig, um auf die Idealmenge von drei Milchprodukten während des gesamten Tages zu kommen.” Als Minimalvariante bei Zeitknappheit schlägt Bernet ein Glas Milch, Kakao oder Saft mit Brot, Zwieback oder einer Frucht vor, was allerdings durch eine Zwischenmahlzeit am Vormittag ergänzt werden solle.

Eine aktuelle Studie am Wiener Institut für empirische Sozialforschung www.ifes.at zeigt nähere Details über das Frühstück. “Sechs Prozent der Gesamtbevölkerung isst morgens überhaupt nicht, wobei besonders Ein-Personen-Haushalte betroffen sind”, berichtet Studienleiter Christoph Tschuchnik gegenüber pressetext. Als Frühstück wird bei Erwachsenen in vielen Fällen auch bloß der Morgenkaffee gesehen. Jeder zweite kombiniert Brot mit Butter und einem süßen Aufstrich, nur jeder vierte isst Müsli oder Cornflakes, jeder sechste Obst. Die durchschnittliche Dauer eines Frühstücks beträgt 24 Minuten, wobei sich Berufstätige oder Menschen in Ausbildung deutlich weniger Zeit nehmen.

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