09. Juni 2010

Knochenkiller Kortison: Ursache der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose aufgeklärt

Osteoporose ist eine häufige Nebenwirkung bei Langzeittherapien mit Kortison. Wissenschaftler vom Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die Ursache dieses Knochenschwundes entdeckt: Glukokortikoide hemmen die Knochenneubildung. Neue Hoffnung auf nebenwirkungsarme Kortison-Therapien.

Die Knochen werden dünn und brüchig. Schon bei kleinen Stürzen droht eine Fraktur. Osteoporose – Knochenschwund – ist eine häufige Nebenwirkung von Langzeittherapien mit Kortison. Das Glukokortikoid- Hormon Cortisol, bzw. Seine verabreichte Form Kortison, wirkt entzündungshemmend und wird daher zur medizinischen Behandlung von allergischen Erkrankungen und von starken bzw. Chronischen Entzündungen wie Rheuma eingesetzt. Als körpereigenes Hormon reguliert es eigentlich den Glukose-Stoffwechsel, als stark dosiertes oder über längere Zeit verabreichtes Medikament kann es aber auch Knochenschwund, Muskelschwäche und dünne Haut verursachen.

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz- Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die molekularen Mechanismen der Kortison-vermittelten Osteoporose aufgedeckt. Die Molekularbiologen aus der Forschergruppe von Dr. Jan Peter Tuckermann konnten zudem nachweisen, dass der durch Langzeit-Therapien mit Kortison hervorgerufene Knochenschwund eine Folge des gestörten Knochenaufbaus ist. „Osteoporose entsteht dann, wenn das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau gestört ist“, erläutert Gruppenleiter Tuckermann. Diese delikate Balance besteht zwischen Osteoblasten, also den knochenaufbau-enden Zellen, und Osteoklasten, die Knochensubstanz abbauen.

„Bisher glaubte man, dass der Kortison-vermittelte Knochenschwund durch einen verstärkten Knochenabbau verursacht wird“, erklärt Doktorand Alexander Rauch. „Wir können nun aber zeigen, dass bei der kortisonbedingten Osteoporose die Neubildung von Knochenzellen, also der Knochenaufbau gestört ist“, so der Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Tuckermann weiter. Die Forscher vom FLI konnten erstmals nachweisen, dass die Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Glukokortikoid-Hormonen über einen zelltyp-spezifischen Mechanismus vermittelt werden.
Überraschenderweise sind nur die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) für den kortisonbedingten Knochenschwund entscheidend und eben nicht die knochenabbauenden Osteoklasten.

Dabei kam auch ans Licht, dass bei der Entstehung dieser Osteoporose- Art die molekulare Form des Glukokortikoid-Rezeptors eine Schlüsselrolle spielt. An diesen Rezeptor dockt das Glukokortikoid- Hormon an, wodurch unterschiedliche genetische und molekulare Mechanismen in Gang gesetzt werden können. Entscheidend für seine biologische Funktion ist die molekulare Form dieses Rezeptors, in der dieser aktiviert wird. Als Doppelmolekül (Dimer) spielt er insbesondere bei der Regulation des Zuckerstoffwechsels eine Rolle.
Als Einzelmolekül (Monomer) ist er entscheidend für die entzündungshemmende Wirkung der Glukokortikoid-Hormone.

Die Jenaer Molekularbiologen konnten nun zeigen, dass auch die Hemmung der Knochenbildung über den Glukokortikoid-Rezeptor als Einzelmolekül vermittelt wird. Die kortisonbedingte Osteoporose hängt also von der monomeren Form des Rezeptors ab. „Bei der Kortisonbehandlung werden Entzündungshemmung und Knochenschwund über denselben molekularen Monomer-Mechanismus vermittelt“, so Tuckermann. „Die schlechte Nachricht ist also, dass hier die positive Therapiewirkung mit der negativen Nebenwirkung sehr eng miteinander verbunden ist“, erklärt der Biologe weiter.

„Es gibt aber auch eine gute Nachricht“, sagt der FLI-Forscher. „Wir sind zuversichtlich, dass es bald gelingt, diese ‚unheilige Allianz‘ zwischen Therapieeffekt und Nebenwirkung durch die Entwicklung neuer Glukokortikoide aufzubrechen“, so Tuckermann. Für alle Patienten, die auf die Behandlung mit Kortison bzw. Prednisolon angewiesen sind, bedeutet dies Hoffnung auf neue nebenwirkungsarme Therapien.

Der Hintergrund: als Doppelmolekül wirkt der Glukokortikoid-Rezeptor selbst als Genschalter. Als Einzelmolekül (Monomer) hemmt er andere Transkriptionsfaktoren wie AP-1 und NfkB. Durch die Hemmung von NfkB kommt es zum Rückgang der Entzündungsreaktion. Die Abschaltung von AP-1 dagegen löst den Knochenschwund aus. „Durch die Entwicklung selektiv wirksamer Glukokortikoide, die ausschließlich den Entzündungsfaktor NfkB hemmen ohne gleichzeitig AP-1 abzuschalten, könnte der Knochen unversehrt bleiben“, erklärt Tuckermann. Denn AP-1 aktiviert die Produktion von Interleukin 11, einem interzellulären Botenstoff, der die Zelldifferenzierung reguliert. Fehlt dieser, können die Osteoblasten-Vorläuferzellen nicht ausreifen, was wiederum die Knochenbildung stört. Osteoporose entsteht.

Auch für die Altersforschung sind die Nebenwirkungen von therapeutisch eingesetzten Glukokortikoid-Hormonen von großem Interesse. Nicht zufällig gleichen die Nebenwirkungen der Kortisonbehandlung den Krankheitsbildern bestimmter altersassoziierter Erkrankungen. Hierzu zählen neben der Osteoporose, der Bindegewebs- und Muskelschwäche auch Diabetes und Depressionen. „Welche Rolle dabei das körpereigene Glukokortikoid-Hormon spielt, wollen wir in unseren Folgeprojekten klären“, so Tuckermann.

Informationen zur Methode
Die Mechanismen der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose konnten die Wissenschaftler aufde-cken, indem sie Mäuse mit unterschiedlicher genetischer Konstitution mit dem Glukokortikoid Prednisolon behandelten und deren Knochen miteinander verglichen. Bei den einen fehlte der Glukokortikoid-Rezeptor ausschließlich in den Osteoblasten, bei den anderen in den Osteoklasten. Untersucht wurden zudem Mäuse, in denen die Dimerisierungsfähigkeit des Rezeptors ausgeschaltet war.
Dabei stellte sich heraus: Entscheidend für die Verringerung von Knochenbildungsrate und Kno-chendicke ist die Wirkung des Glukokortikoid-Rezeptors in den Osteoblasten – also den knochenaufbauenden Zellen. Mäuse, denen der Glukokortikoid-Rezeptor in den Osteoblasten fehlte, zeigten keinen Knochenverlust bei der Behandlung mit Prednisolon. Knochenschwund zeigten auch diejenigen Mäuse, bei denen ausschließlich die Dimerisierungsfunktion des Rezeptors ausgeschaltet war. Gemessen wurde mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie und Computertomographie die Knochenbildungsrate, Knochendichte und -struktur.
Beteiligt an dem Forschungsprojekt waren Wissenschaftler der Universitäten in Hamburg, Erlangen und Göttingen sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Kontakt:
Dr. Jan Peter Tuckermann, Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Beutenbergstr. 11, D-07745 Jena, Tel. 03641 656134, Fax 03641 656133, jan@fli-leibniz…
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05. Mai 2010

Hochkarätigr Kongress: Therapie mit Salz & Sole am Kurort

22.-23. Oktober 2010, Bad Ischl, Austria

Die Anwendung der Soletherapie am Kurort zeigt eine große Vielfalt. Am meisten verbreitet sind Solebäder, Bewegungsbäder, Inhalationen und Trinkkuren. Im Rahmen der Behandlungen kommt das Salz alleine oder in Kombination mit anderen ortsgebundenen Heilmi eln zum Einsatz. Eine Besonderheit stellt die  alassotherapie dar.
Erstaunlich vielfältig sind die Indikationen, die von den Kurorten genannt werden, z.B. Haut- und Atemwegserkrankungen, entzündliche und nicht-entzündliche rheumatische Erkrankungen, gynäkologische Erkrankungen und Infertilität sowie allgemeine Infektanfälligkeit und psychovegetative Erschöpfungszustände.
Während die Solebehandlung als Standardtherapie in allen früheren Lehrbüchern der Inneren Medizin und Pädiatrie, Dermatologie, Gynäkologie, Rheumatologie und Orthopädie genannt wurde, ruft sie bei vielen kritischen Wissenschaftlern oftmals nur noch ein Kopfschütteln hervor. Dem wiederum stehen auch noch heute die große Akzeptanz und Befürwortung in Patientenkreisen gegenüber.

Was also ist wirklich dran an der Soletherapie? Welche Form der Soletherapie ist bei welcher Indikation wissenschaftlich bewiesen oder zumindest durch klinische Erfahrung eindeutig gestützt? Was kann der Arzt heute mit gutem Gewissen raten, wenn sein Patient ihn nach den Möglichkeiten einer Soletherapie am Kurort fragt und selbstverständlich eine kompetente medizinische Antwort erwarten darf.
Ziel der Tagung ist es, bestmögliche Antworten auf klinisch relevante Fragen zu geben.
Welche Indikation ist sinnvoll, welche ist heute nicht mehr zu vertreten? Mediziner mit breiter klinischer Erfahrung werden in Übersichtreferaten zu den „klassischen“ Indikationen der Soletherapie Stellung nehmen. Für kritische Diskussionen wird ausreichend Zeit eingeräumt. Spannend werden die Poster-Präsentation und Diskussion der neuen wissenschaftlichen Arbeiten.
Ich hoffe auf Ihr Interesse an der Tagung und auf lebhafte Diskussionen mit möglichst eindeutigen Ergebnissen; das alles im üblichen freundschaftlichen Gesprächsklima der Balneologen und der freundlichen Umgebung des Kurortes Bad Ischl.
Prof. Dr. med. Albrecht Falkenbach

Vorsitzende und Referenten:

AGISHI Yuko, Prof. Dr. Med., Research Institute of Health Resort Medicine, Tokyo, JAPAN
AMMER Kurt, Prof. Dr. Dr., Wien, Ö /Univ. Of Glamorgan, Pontybridd, UK
BEER André, PD Dr. Med., Ruhr-Universität Bochum, D
BENDER Tamás, Prof. Dr. Med., Szeged University, Szeged, H
FALKENBACH Albrecht, Prof. Dr. Med., Pensionsversicherungsanstalt, Bad Ischl, Ö
FISCHER Jürgen, Prof. Dr. Med., Forschungsinstitut, Norderney, D
FORESTIER Romain, Dr. med., Centre de Recherche Rheumatologique et Thermal, Aix les Bains,
FRANKE Annegret, Dr., Büro für Medizinische Statistik, Bad Elster,
D, GUTENBRUNNER Christoph, Prof. Dr. Med., MHH, Hannover, D,
KARAGÜLLE M. Zeki, Prof. Dr. Med., Istanbul University, Istanbul, TR
KIRCHHEIMER Johannes, Univ. Doz. Dr. Med., Warmbad Villach, Ö
KLEINSCHMIDT Jürgen, Prof. Dr. Dr., LMU, München, D
KNÜSEL Otto, Dr. med., Rehabilitationszentrum, Valens, CH
LANG Sigrun, Dr.-Ing. Präsidentin, Europ. Heilbäderverband, Brüssel, B
MARKTL Wolfgang, Prof. Dr. Med., Universität Wien, Ö
MICHEL Olaf, Prof. Dr. Med., Vrije Universiteit, Brüssel, B
MUR Erich, Univ. Doz. Dr. Med., Universität Innsbruck, Ö
PRATZEL Helmut, Prof. Dr. Dr. Dipl. Chem., LMU, München/Sarow, D
SCHAFF Georges, Prof. Dr. Med., Universität Straßburg , F
STÄNDER Hartmut, Dr. med., Bad Bentheim, D
STORCH Kurt von, Dr., Water Consulting Int., Wiesbaden, D
SUKENIK Shaul, Prof. Dr. Med., Saroka University, Beer Sheva, ISRAEL
ZALESAKOVA Janka, Prof. Dr. Med., Ass of Slovak Spas, Bratislava, SK

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31. März 2010

Konditionstraining statt Schonen: Trainingsmethoden für Rheumatiker

Konditionstraining statt Schonen: Rehamediziner der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg sowie zweier Rehakliniken erprobten neue Trainingsmethoden für Rheumatiker. Diese könnten einen Paradigmenwechsel in der Bewegungstherapie für Rheumatiker bedeuten.

Durch ein Konditionstraining können Rheumakranke ihre Leistungsfähigkeit stärker verbessern als bei einer Standardrehabilitation. Das zeigen erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie mit  402 Patienten. In dem Projekt arbeitet das Institut für Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit zwei Rehabilitationskliniken zusammen. Das Team entwickelte ein Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining „KAKo“, kombiniert mit einem Motivationstraining.  Für diesen umfassenden Ansatz und seine überzeugende Darstellung erhielten die Forscher gerade auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung, dem größten deutschen Rehabilitationskongress,  einen Preis.

Die konventionelle Empfehlung bei Rheuma sind schonende Gymnastik und physikalische Anwendungen. Eine Arbeitsgruppe um Institutsleiter Professor Dr. Wilfried Mau aus Halle verordnete den Rehabilitanden dagegen ein anspruchsvolles Sportprogramm: Dreimal wöchentlich traten sie zuerst für 30 Minuten auf dem Ergometer in die Pedale. Danach durchliefen sie zusammen ein halbstündiges Zirkeltraining mit Kraft- und Koordinationsübungen. Zum Abschluss folgten Spiele wie Federball oder Softball. Fragen der Versorgung chronisch Kranker, wie die Weiterentwicklung der Rehabilitation bei entzündlich-rheumatischen Leiden, gehören zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts für Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen Fakultät.

Das Sportprogramm kam bei den zumeist an chronischer Polyarthritis (Gelenkrheuma) sowie an Spondyloarthritis (Wirbelsäulenrheuma) leidenden Patienten erstaunlich gut an. Sie hatten auch Spaß am Training in den festen Gruppen. „Etwa 80 Prozent der Teilnehmer fanden die Behandlung ‚gerade richtig‘ und etliche sogar ‚noch zu wenig‘“, berichtete das Projektteam auf dem 19. Rehawissenschaftlichen Kolloquium in Leipzig. „Ich habe gar nicht gewusst, was ich doch noch alles kann“, zitierte Mau eine typische Äußerung von Patienten, zu zwei Dritteln Frauen. Die Altersspanne reichte von 18 bis 60, wobei das Durchschnittsalter bei 48 Jahren lag.

Leistungsfähigkeit deutlich gestiegen
Die Ergebnisse am Ende des stationären Aufenthalts, dem zweiten von fünf Messzeitpunkten, belegten, dass die „KAKo“-Teilnehmer signifikant mehr für ihre körperliche Funktionsfähigkeit und ihr seelisches Wohlbefinden erreichten als die entsprechende Kontrollgruppe. Gemessen wurde dies unter anderem mit dem SF-36 Health Survey, der acht Dimensionen der subjektiven Gesundheit und zwei Summenscores erfasst.

Bewegungspläne für den Alltag
Um die Effekte möglichst nachhaltig zu sichern, erhielten die Teilnehmer außerdem eine handlungsorientierte Motivationsschulung: Dabei planen die Betroffenen konkret, welche Aktivitäten sie wann und wo zu Hause fortführen wollen. Auch werden im Voraus Strategien gegen mögliche Hinderungsgründe entworfen. Diese Methoden haben sich anderweitig bereits bewährt, um die willentliche Verhaltenssteuerung (“Volition“) zu stützen und so das typische Handlungsloch, das oft zwischen gutem Vorsatz und Praxis klafft, zu überwinden.

KAKo in Rehaklinik eingeführt
Das Projekt, das im Rahmen des Förderschwerpunkts „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ von der Deutschen Rentenversicherung und dem Bundesministerium für Bildung Forschung finanziert wird, läuft noch bis zum Jahresende weiter, um auch die langfristige Wirkung bis ein Jahr nach Klinikaufenthalt auszuwerten.
Im beteiligten Rehazentrum der Deutschen Rentenversicherung in Bad Eilsen wurde das „KAKo“-Training  schon in die Routine übernommen.
Dabei kann man sich auch auf Erkenntnisse niederländischer  Forscher stützen: Diese hatten 2003für eine zweijährige ambulante Trainingszeit festgestellt, dass sich „regelmäßige intensive Bewegungs- und Sportaktivitäten positiv auf die körperliche und psychische Verfassung der Patienten auswirken.“ Es kam auch nicht zu Gelenkschäden oder vermehrten Krankheitsschüben.

Posterpreis für das Forschungsprojekt
Auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung in Leipzig würdigte die Jury „den untersuchten Ansatz, die Nachhaltigkeit der Rehabilitation mit einem umfassenden Programm unter Berücksichtigung motivationaler Aspekte weiter zu erhöhen“. Auch die kontrollierte Durchführung der Studie und die ansprechende Darstellung der Thematik trugen zu dem positiven Votum bei, so Dr. Hans-Günter Haaf von der wissenschaftlichen Kongressleitung.

Text: Leonie von Manteuffel, manteuffel(at)pressethema.de

Kontakt zur Projektleitung:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Medizinische Fakultät
Institut für Rehabilitationsmedizin
06112 Halle (Saale)
wilfried.mau(at)medizin.uni-halle.de

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