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	<title>Bäder-Führer Blog &#187; Störungen</title>
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		<title>Haut: Was uns alt aussehen lässt</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 18:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die Haut altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die <a href="http://www.fairvital.com/index.php?ref=777&amp;cPath=50&amp;ref=952748">Haut</a> altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent des Alterungstempos, hat der Lebensstil.</p>
<p style="text-align: justify;">US-Forscher haben im Rahmen einer Zwillingsstudie untersucht, welche äußeren Faktoren für die Hautalterung besonders entscheidend sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt &#8220;Archives of Dermatology&#8221; (Arch Dermatol 2009; 145(12): 1375-1379).</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">Kathryn J. Martires von der Case Western Reserve School of Medicine in Cleveland und ihre Kollegen haben dazu das Hautbild von 65 Zwillingspaaren begutachtet und die Teilnehmer ausführlich zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Dabei bestätigte sich erneut, dass Sonnenlicht die Hautalterung beschleunigt. Viel Sonne verursacht auch Pigmentstörungen, tiefen Falten, erweiterte Blutgefäße und Hautkrebs. Der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln kann die Hautalterung nachweislich verzögern.<br />
Der zweitgrößte Faktor für die Hautalterung war das Rauchen, gefolgt von Übergewicht. Zum Erstaunen der Wissenschaftler scheint Alkoholgenuss der sonnenbedingten Hautalterung signifikant entgegenzuwirken. Hautfaltenbeschleuniger sind außerdem ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, Schlafmangel, Kälte, Wind und Hitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigsten Veränderungen während der Hautalterung passieren in der Lederhaut. Diese Hautschicht besteht hauptsächlich aus Bindegewebszellen, den so genannten Fibroblasten, und Bindegewebsfasern aus Collagen und Elastin. In der jungen Haut arbeiten beide Fasertypen perfekt zusammen: Das <a href="http://www.fairvital.com/product_info.php?ref=777&amp;products_id=278&amp;ref=952748">Collagen</a> macht das Gewebe stabil und zugfest, das gummiartige Elastin hingegen sorgt dafür, dass das Ganze dehnbar bleibt. Im Alter jedoch sinkt die Zahl der Collagenfasern, elastischen Fasern und Blutgefäßen. Die Zellen der Oberhaut teilen sich nur noch alle 50 statt &#8211; wie in jungen Jahren &#8211; alle 27 Tage. Die reife Haut präsentiert sich dünner und trockener als die jugendliche. Ihre Elastizität schwindet und die mimischen Fähigkeiten der Gesichtszüge nehmen ab. Dafür werden immer mehr Falten sichtbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gesunde Ernährung und ein ausgewogener Lebensstil mit wenig Nikotin, viel Schlaf, Wasser und ausreichender Bewegung unterstützen ein gesundes Aussehen. Eine gute Pflege und die Prophylaxe von Lichtschäden können die Hautalterung hinauszögern und in ihrer Intensität mildern. Zudem hilft eine Vielzahl von <a href="http://www.fairvital.com/index.php?ref=777&amp;cPath=50&amp;ref=952748">Pflegeprodukten</a>, mit den sichtbaren Begleiterscheinungen des Älterwerdens fertig zu werden.</p>

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		<title>Update Fibromyalgiesyndrom: Nur Herzkreislauftraining lindert alle Symptome</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen vom Herzkreislauftraining – wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder Schlafstörungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen vom Herzkreislauftraining – wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder Schlafstörungen.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl die Ursachen des FMS als auch seine Therapie sind umstritten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergründeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik für Neurologie der Universität Würzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und Schlafstörungen, nicht jedoch Depressivität und Müdigkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie war nur für eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentöse Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschränkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgeführt wurden und Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen und seelischen Störungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtmedikamentöse Therapien wirken länger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentösen Therapie auf die klinische Praxis übertragen, da auch Patienten mit seelischen Störungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried Häuser (Klinik für Innere Medizin 1 des Klinikums Saarbrücken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise für einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die Depressivität, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementären Verfahren sind durch die mangelnde methodische Qualität der meisten Studien eingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das höchste Maß von Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS – Schmerz, Müdigkeit. Schlafstörungen, depressive Stimmung – wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und überprüft, ob die Ergebnisse der Studien überhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fünf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehört. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusätzlich unter weiteren chronischen körperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und Frühberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Koordination der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergründeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik für Neurologie der Universität Würzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und Schlafstörungen, nicht jedoch Depressivität und Müdigkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie war nur für eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentöse Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschränkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgeführt wurden und Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen und seelischen Störungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtmedikamentöse Therapien wirken länger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentösen Therapie auf die klinische Praxis übertragen, da auch Patienten mit seelischen Störungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried Häuser (Klinik für Innere Medizin 1 des Klinikums Saarbrücken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise für einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die Depressivität, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementären Verfahren sind durch die mangelnde methodische Qualität der meisten Studien eingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das höchste Maß von Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS – Schmerz, Müdigkeit. Schlafstörungen, depressive Stimmung – wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und überprüft, ob die Ergebnisse der Studien überhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fünf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehört. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusätzlich unter weiteren chronischen körperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und Frühberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet<br />
Unter Koordination der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm
</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>

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		<title>Bad Sulza lädt ein: Vorträge zu den Themen Poliospätfolgen und Post-Polio-Syndrom/Therapien</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 03:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, dem 09.05.09 laden wir interessierte Gäste gern nach Bad Sulza ins Klinikzentrum -Rudolf-Gröschner-Straße 11 ein, zur Veranstaltung mit dem Thema: Poliospätfolgen und Post-Polio-Syndrom – Therapien im Klinikzentrum Bad Sulza - unter besonderer Beachtung der Atemwegsprobleme bei dem Post-Polio-Syndrom und deren Rehabilitationsmöglichkeiten - Prof. Dr. med. G., Zwacka und die Polio-Allianz e.V. bieten allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Am Samstag, dem <strong>09.05.09</strong> laden wir interessierte Gäste gern nach Bad Sulza ins Klinikzentrum -Rudolf-Gröschner-Straße 11 ein, zur Veranstaltung mit dem Thema:</p>
<p><strong>Poliospätfolgen und Post-Polio-Syndrom – Therapien im Klinikzentrum Bad Sulza<br />
- unter besonderer Beachtung der Atemwegsprobleme  bei dem Post-Polio-Syndrom und deren Rehabilitationsmöglichkeiten -</strong></p>
<p>Prof. Dr. med. G., Zwacka und die Polio-Allianz e.V. bieten allen Betroffenen einen interessanten Einblick in die rehabilitativen Möglichkeiten anhand von Vorträgen und  anschließenden Diskussionen sowie einer Besichtigung der Behandlungsräume innerhalb der Klinik.</p>
<p></p>
<p>10.00 Uhr           Begrüßung durch Prof. Dr. med. sc. G. Zwacka – Klinikzentrum<br />
und Edeltraud Hendrich – Polio Allianz e. V.</p>
<p>10.10 Uhr           Körperliches Wohlbefinden und geistige Fitness auch im<br />
fortgeschrittenen Alter – Signale aus dem Darm an unser<br />
Hirn<br />
Dr.med. Törpe – Chefarzt des Klinikzentrums Bad Sulza</p>
<p>11.00 Uhr           Entspannungstherapien für Körper und Psyche in der<br />
bis 11.45 Uhr      Toskana-Therme Bad Sulza „Ziel und methodische<br />
Teil 1                   Vielfalt“<br />
Dipl. Psychologin Frau Apel – Klinikzentrum Bad Sulza</p>
<p>11.45 Uhr           Atementspannungstechniken in der Praxis für Schlafstörungen,<br />
Panik und Angstzuständen, Traumreise, Klangentspannung<br />
Teil 2                  Klinikzentrum Bad Sulza</p>
<p>12.30 Uhr           Mittagspause</p>
<p>14.00 Uhr            Schleichende Bronchialerkrankungen, Atemmuskel-<br />
schwäche und Sekretmanagement<br />
Thomas Rüger  ,Leiter der Funktionsdiagnostik und<br />
Atemtherapeut und Prof. Dr. med. sc. G. Zwacka</p>
<p>14.45 Uhr           Physiotherapeutische Biofeedback-Methoden zur<br />
Stabilisierung bei Post Polio Syndrom in der Thermalsole<br />
„In Bewegung bleiben – Bewegung erhalten“<br />
Vorführung in der KG mit Übungen</p>
<p>15.30 Uhr            Ende der Veranstaltung</p>
<p>Vorträge mit anschließender Diskussion</p>

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		<title>Borderline: Behandlungserfolge durch Psychotherapie-Ansatz aus den USA</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 04:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Krankheiten, die haben auch ihr Gutes. So die Borderline- Persönlichkeitsstörung (BPS): Für nicht wenige Schauspieler, Musiker und Künstler ist sie die Quelle ihres Schaffens. Denn „Borderliner“ leben besonders intensiv; sie haben starke Gefühle und leidenschaftliche, dramatische Beziehungen. Oft sind sie schillernde und faszinierende Menschen. Im Regelfall aber bedeutet die BPS vor allem eines [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Es gibt Krankheiten, die haben auch ihr Gutes. So die Borderline- Persönlichkeitsstörung (BPS): Für nicht wenige Schauspieler, Musiker und Künstler ist sie die Quelle ihres Schaffens. Denn „Borderliner“ leben besonders intensiv; sie haben starke Gefühle und leidenschaftliche, dramatische Beziehungen. Oft sind sie schillernde und faszinierende Menschen. Im Regelfall aber bedeutet die BPS vor allem eines für die Betroffenen und ihr Umfeld: viel Leid. Für die Behandlung gibt es mehrere Therapieansätze – von denen einer, die „Übertragungs-fokussierte Psychotherapie“, besonders erfolgreich ist.<br />
Das hat der Psychosomatiker Prof. Dr. Stephan Doering von der Universität Münster jetzt mit einer groß angelegten Studie nachgewiesen.<br />

</p>
<p style="text-align: justify;">Etwa ein bis zwei Prozent der Deutschen zeigen die typischen Kennzeichen der Borderline-Persönlichkeitsstörung: Die Patienten neigen zu Stimmungsschwankungen, verletzen sich selbst oder begehen Suizidversuche. Sie leben riskant und konsumieren oft Alkohol und Drogen. In Beziehungen suchen Borderliner große Nähe, die ihnen andererseits aber auch Angst macht, sobald sie da ist. Dann zerstören sie das Vertrauen oft abrupt. Da diese Probleme den Betroffenen meist selbst bewusst sind, begeben sich viele von ihnen aus eigenem Antrieb in eine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. „In Fachkreisen gelten sie allerdings als schwierige Patienten, bei denen die üblichen Behandlungsformen nicht gut helfen“, erläutert Prof.<br />
Doering, der als Spezialist für Psychosomatik an der Zahnklinik des Uni-Klinikums Münster arbeitet.
</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund habe die Wissenschaft in den letzten zwei Jahrzehnten spezielle Psychotherapieformen für BPS-Patienten entwickelt, so der Mediziner. Eine davon, die aus den USA stammende und in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre eingesetzte „Übertragungs-fokussierte Psychotherapie“, untersuchte Doering zusammen mit einem von Team und Ärzten und Psychotherapeuten im Hinblick auf die Erfolgsaussichten: 104 Frauen mit einer Borderline- Störung erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder diese Therapieform oder eine konventionelle Behandlung bei niedergelassenen Psychotherapeuten. Ergebnis: Nach einem Jahr in Behandlung ging es den Patienten, die die Übertragungs-fokussierte Psychotherapie erhalten hatten, deutlich besser. In dieser Gruppe gab es weniger Therapieabbrüche, weniger Suizidversuche und weniger Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken. Außerdem entsprachen diese Probandinnen zu einem größeren Anteil nicht mehr den diagnostischen Kriterien der Borderline-Störung und kamen im sozialen Leben besser zurecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das aufwändige Forschungsprojekt erstreckte sich über sechs Jahre und stellt die erste randomisiert-kontrollierte – also auf dem Zufallsprinzip und einer Vergleichsgruppe basierende – Psychotherapiestudie an Patienten mit Persönlichkeitsstörungen dar, die in Deutschland durchgeführt wurde. Für seine Ergebnisse erhielt Prof. Doering Ende März vom Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) den renommierten Adolf-Ernst-Mayer-Preis für Psychotherapieforschung.</p>
<p style="text-align: justify;">In seiner eigenen Fachdisziplin hofft der Hochschulmediziner nun auf einen Kurswechsel: „In den letzten Jahren wurden immer mehr spezielle Psychotherapien für bestimmte psychische Erkrankungen entwickelt und in ihrer Wirksamkeit überprüft. Zukünftig sollten wir uns darauf konzentrieren, Ärzte und Psychotherapeuten in diesen Verfahren auszubilden, damit die betroffenen Patienten vor Ort die optimale psychotherapeutische Versorgung erhalten können“, so der Psychosomatiker.</p>

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		<title>Starker Ärger bringt Herzpatienten in Todesgefahr</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuviel Wut und Ärger kann für Personen mit schwachem Herz tödlich sein, da bei ihnen starke negative Gefühle unregelmäßigen Blutfluss verursachen und zum Herzinfarkt führen können. Das schließen Kardiologen der Yale University www.yale.edu aus mehreren Untersuchungen, die im Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht wurden. Sie stellten fest, dass leicht erregbare Herzkranke einem [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Zuviel Wut und Ärger kann für Personen mit schwachem Herz tödlich sein, da bei ihnen starke negative Gefühle unregelmäßigen Blutfluss verursachen und zum Herzinfarkt führen können. Das schließen Kardiologen der Yale University <a href="http://www.yale.edu" title="http://www.yale.edu" class="autohyperlink" target="_blank">www.yale.edu</a> aus mehreren Untersuchungen, die im Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht wurden. Sie stellten fest, dass leicht erregbare Herzkranke einem weit höheren Herzinfarkt-Risiko ausgesetzt sind als Patienten mit ausgeglichenem Gemütszustand.</p>
<p></p>
<p>Dazu untersuchten die Forscher 62 Patienten, die an Koronarverkalkung oder krankhaft erweitertem Herzmuskel litten. Zu Beginn der Untersuchung wurden die Patienten aufgefordert, sich intensiv an eine Situation zu erinnern, die sie besonders in Wut versetzt hat. Der eingepflanzte Defibrillator, der bei den Probanden den Herzrhythmus aufzeichnet und ihn bei Störungen wieder in Gleichgewicht bringt, gab den Forschern Auskunft darüber, wie die Herzen der Patienten auf den Gemütszustand reagierten. Je mehr den Patienten Wut und Ärger zusetzten, desto stärker reagierten sie durch Veränderungen im Herzrhythmus.</p>
<p>Nach dieser Ersterhebung wurden der Gesundheitszustand der herzkranken Probanden drei Jahren lang beobachtet. Es zeigte sich, dass wütende Patienten durchschnittlich um 16 Prozent öfter von Herzrhythmusstörungen betroffen waren als ausgeglichene. &#8220;Bei Patienten mit der höchsten durch Ärger verursachten elektrischen Destabilität zeigten sich sogar zehn Mal mehr Störungen als beim Rest&#8221;, berichtet Studienleiterin Rachel Lampert. Ärger könne demnach auch Ursache für plötzlichen Herztod sein. Ähnliche Effekte seien bei Menschen mit schwachem Herz auch etwa bei Naturkatastrophen, Kriegen oder sogar bei Sportereignissen feststellbar.</p>
<p>Als Ursache dieses Effekts vermutet Lampert eine Alarmreaktion durch starke Gefühle. Womöglich würden sich Adrenalin und andere Stresshormone direkt auf die Herzzellen auswirken. &#8220;Wir sollten daher Patienten helfen, besser mit negativen Gefühlen umzugehen&#8221;, schließt die US-Forscherin. Sie warnt jedoch vor einer Generalisierung der Studienergebnisse. &#8220;Selbst wenn starker Ärger auch bei völlig gesunden Menschen messbare Nebeneffekte hat, wird die Gesundheit kaum so deutlich beeinflusst.&#8221;</p>

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