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		<title>Haut: Was uns alt aussehen lässt</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 18:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die Haut altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ob wir wollen oder nicht: Wir werden älter, und das kann man uns mit den Jahren immer deutlicher vom Gesicht ablesen. Denn die <a href="http://www.fairvital.com/index.php?ref=777&amp;cPath=50&amp;ref=952748">Haut</a> altert ebenso wie alle anderen Organe unseres Körpers. Dieser Prozess ist genetisch programmiert. Wie lange wir jung aussehen, liegt nicht nur an unseren Genen. Fast ebenso großen Einfluss, nämlich 40 Prozent des Alterungstempos, hat der Lebensstil.</p>
<p style="text-align: justify;">US-Forscher haben im Rahmen einer Zwillingsstudie untersucht, welche äußeren Faktoren für die Hautalterung besonders entscheidend sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt &#8220;Archives of Dermatology&#8221; (Arch Dermatol 2009; 145(12): 1375-1379).</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">Kathryn J. Martires von der Case Western Reserve School of Medicine in Cleveland und ihre Kollegen haben dazu das Hautbild von 65 Zwillingspaaren begutachtet und die Teilnehmer ausführlich zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Dabei bestätigte sich erneut, dass Sonnenlicht die Hautalterung beschleunigt. Viel Sonne verursacht auch Pigmentstörungen, tiefen Falten, erweiterte Blutgefäße und Hautkrebs. Der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln kann die Hautalterung nachweislich verzögern.<br />
Der zweitgrößte Faktor für die Hautalterung war das Rauchen, gefolgt von Übergewicht. Zum Erstaunen der Wissenschaftler scheint Alkoholgenuss der sonnenbedingten Hautalterung signifikant entgegenzuwirken. Hautfaltenbeschleuniger sind außerdem ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, Schlafmangel, Kälte, Wind und Hitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigsten Veränderungen während der Hautalterung passieren in der Lederhaut. Diese Hautschicht besteht hauptsächlich aus Bindegewebszellen, den so genannten Fibroblasten, und Bindegewebsfasern aus Collagen und Elastin. In der jungen Haut arbeiten beide Fasertypen perfekt zusammen: Das <a href="http://www.fairvital.com/product_info.php?ref=777&amp;products_id=278&amp;ref=952748">Collagen</a> macht das Gewebe stabil und zugfest, das gummiartige Elastin hingegen sorgt dafür, dass das Ganze dehnbar bleibt. Im Alter jedoch sinkt die Zahl der Collagenfasern, elastischen Fasern und Blutgefäßen. Die Zellen der Oberhaut teilen sich nur noch alle 50 statt &#8211; wie in jungen Jahren &#8211; alle 27 Tage. Die reife Haut präsentiert sich dünner und trockener als die jugendliche. Ihre Elastizität schwindet und die mimischen Fähigkeiten der Gesichtszüge nehmen ab. Dafür werden immer mehr Falten sichtbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gesunde Ernährung und ein ausgewogener Lebensstil mit wenig Nikotin, viel Schlaf, Wasser und ausreichender Bewegung unterstützen ein gesundes Aussehen. Eine gute Pflege und die Prophylaxe von Lichtschäden können die Hautalterung hinauszögern und in ihrer Intensität mildern. Zudem hilft eine Vielzahl von <a href="http://www.fairvital.com/index.php?ref=777&amp;cPath=50&amp;ref=952748">Pflegeprodukten</a>, mit den sichtbaren Begleiterscheinungen des Älterwerdens fertig zu werden.</p>

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		<title>Update Fibromyalgiesyndrom: Nur Herzkreislauftraining lindert alle Symptome</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen vom Herzkreislauftraining – wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder Schlafstörungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) – chronische Schmerzen, Schlafstörungen und körperliche und seelische Erschöpfbarkeit – hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis präsentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgeführt. Nichtmedikamentöse Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren – abgesehen vom Herzkreislauftraining – wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder Schlafstörungen.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl die Ursachen des FMS als auch seine Therapie sind umstritten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergründeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik für Neurologie der Universität Würzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und Schlafstörungen, nicht jedoch Depressivität und Müdigkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie war nur für eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentöse Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschränkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgeführt wurden und Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen und seelischen Störungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtmedikamentöse Therapien wirken länger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentösen Therapie auf die klinische Praxis übertragen, da auch Patienten mit seelischen Störungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried Häuser (Klinik für Innere Medizin 1 des Klinikums Saarbrücken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise für einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die Depressivität, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementären Verfahren sind durch die mangelnde methodische Qualität der meisten Studien eingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das höchste Maß von Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS – Schmerz, Müdigkeit. Schlafstörungen, depressive Stimmung – wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und überprüft, ob die Ergebnisse der Studien überhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fünf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehört. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusätzlich unter weiteren chronischen körperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und Frühberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Koordination der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergründeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik für Neurologie der Universität Würzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und Schlafstörungen, nicht jedoch Depressivität und Müdigkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie war nur für eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentöse Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschränkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgeführt wurden und Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen und seelischen Störungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtmedikamentöse Therapien wirken länger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentösen Therapie auf die klinische Praxis übertragen, da auch Patienten mit seelischen Störungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried Häuser (Klinik für Innere Medizin 1 des Klinikums Saarbrücken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise für einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die Depressivität, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementären Verfahren sind durch die mangelnde methodische Qualität der meisten Studien eingeschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das höchste Maß von Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS – Schmerz, Müdigkeit. Schlafstörungen, depressive Stimmung – wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und überprüft, ob die Ergebnisse der Studien überhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fünf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den häufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehört. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusätzlich unter weiteren chronischen körperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und Frühberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet<br />
Unter Koordination der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm
</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>

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		<title>Fitnesstraining schützt die grauen Zellen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren halten das Gehirn fit. Wie Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg berichteten, belegt eine Vielzahl aktueller Studien, dass körperliche Aktivität sogar vor der Alzheimer Krankheit schützen kann, so wie vor Depressionen und Schlaganfällen „Es sollte jeder Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten körperlich aktiv sein“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;">Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren halten das <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Gehirn fit. Wie Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg berichteten, belegt eine Vielzahl aktueller Studien, dass körperliche Aktivität sogar vor der Alzheimer Krankheit schützen kann, so wie vor Depressionen und Schlaganfällen</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 16pt } 		H1.cjk { font-family: "MS Mincho"; font-size: 16pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 16pt } -->„Es sollte jeder Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten körperlich <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">aktiv sein“, rät die Neurologie-Professorin und erfolgreiche Triathletin Barbara Tettenborn. Mit  diesem vergleichsweise geringen Einsatz könne das Risiko für einen Schlaganfall bereits um ein Viertel gesenkt werden, berichtete die Chefärztin der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen und außerordentliche Professorin der Johannes Gutenberg Universität Mainz.</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Die neuesten Studien zeigen aber auch, dass „eine Dosis-Wirkungs- <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Beziehung besteht“, so Tettenborn. Das heißt: Je mehr regelmäßige Aktivität, desto größer ist die Schutzwirkung. So fand die „National Runner‘s Health Study“ in den USA, dass jeder täglich gelaufene Kilometer bei Männern das Hirninfarkt-Risiko für Männer und Frauen um elf Prozent senkte. Diejenigen, die acht oder mehr Kilometer pro Tag gelaufen waren, hatten sogar ein im Mittel 60 Prozent geringeres Risiko als die „Kurzstreckenläufer“ mit weniger als zwei Kilometer täglich. Weit über 40000 LäuferInnen hatten an dieser Studie teilgenommen und waren durchschnittlich fast acht Jahre lang unter ärztlicher Beobachtung gestanden.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ähnlich beeindruckende Werte hatte auch eine Untersuchung ergeben, bei <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">der man die Herzkreislauferkrankungen von 60000 Fitnessstudio- Besuchern ausgewertet hatte. Ausdauersport schützt aber nicht nur vor dem Hirninfarkt, er hilft auch, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ein möglicher Wirkmechanismus könnte sein, dass der Blutdruck sinkt, so Professor Joachim Röther, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und Chefarzt am Klinikum Minden.</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">„Durch Sport kann man den Blutdruck um etwa 10 Einheiten senken – das <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">ist ebenso viel wie mit Medikamenten“, so Röther.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Hoher Blutdruck vermindert geistige Fertigkeiten</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Es gibt einen Zusammenhang zwischen hohen diastolischen <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Blutdruckwerten und einer verminderten Denkleistung“, ergänzte Tettenborn und verwies auf eine weitere Studie, an 1800 älteren New Yorkern, wonach diejenigen, die regelmäßig Sport trieben, seltener an der Alzheimer Demenz erkranken. Die gleiche Studie hatte zudem gezeigt, dass eine konsequente Mittelmeerdiät das Alzheimer-Risiko reduziert. Und bei denjenigen Senioren, die sich sowohl gesund ernährten als auch regelmäßig Sport trieben, wurde in dieser Untersuchung die größte Schutzwirkung beobachtet.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">

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		<title>Johanniskraut und Pille – wirklich ein Problem?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 06:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung [...]]]></description>
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<p>Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung der Pille wirklich verloren? Dieser Frage sind in letzter Zeit mehrere Forschungsgruppen nachgegangen. Das Ergebnis vorweg: Ein Versagen der Pille fand sich in keiner der Studien.</p>
<p>Johanniskraut gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen. Seine Extrakte haben sich in vielen Studien als sichere und effektive Antidepressiva erwiesen. Durch diese Forschung sind allerdings auch einige Wechselwirkungen entdeckt worden. So erhöhen Johanniskrautextrakte z.B. die Aktivität des Leberenzyms Zytochrom P450, was die Ausscheidung bestimmter Medikamente beschleunigen kann. Wie es sich auf hormonelle Kontrazeptiva auswirkt, haben gleich mehrere Studien geprüft.</p>
<p></p>
<p>In einer Studie von Prof. Dr. Stephen D. Hall (Indianapolis) im Auftrag der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zeigte sich zwar bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut und einer niedrig dosierten Antibaby-Pille eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der Hormonspiegel wurde jedoch nicht beeinflusst, es fand daher auch keine Beeinträchtigung der Schwangerschaft verhütenden Wirkung statt. (Hall et al., Clin Pharmacol Ther 2003).</p>
<p>Dr. Arabella Pfundner und ihre Kollegen vom Universitätsspital Basel untersuchten bei 18 gesunden Frauen die gleichzeitige Einnahme des Johanniskraut-Extrakts LI160 und eines Kontrazeptivums mit 0,02 mg Ethinyloestradiol und 0,150 mg Desogestrel. Auch sie registrierten eine erhöhte Zahl von Zwischenblutungen, die Hormonspiegel blieben jedoch auch hier unverändert. Im Ultraschall konnte bei keiner der Probandinnen ein Eisprung festgestellt werden (Pfrundner A. et al, B .J Clin Pharmacol 2003).</p>
<p>Die Berliner Arbeitsgruppe von Dr. Liane Will-Shahab überprüfte den Einfluss des Johanniskraut-Extrakts Ze117 auf den Abbau der Hormone eines niedrig dosierten Pillenpräparats bei 16 Frauen. Sie fand eine geringfügige Abnahme der Bioverfügbarkeit der im Pillenpräparat enthaltenen Hormone. Sie war jedoch so gering, dass sich an der hormonellen Wirksamkeit nichts änderte. Die Serumspiegel der Sexualhormone LH, SSH und SHBG zeigten, dass die Verhütungssicherheit zu jedem Zeitpunkt gegeben war. Zwischenblutungen, wie sie in den anderen Studien aufgetreten waren, wurden in dieser Studie nicht registriert (Will-Shahab L. et al. Eur. J. Clin. Pharmacol. 2009).</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.phytotherapie-komitee.de</p>

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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 03:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen über 70 Jahre fühlen sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihren Lebensjahren entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst im Journal of Gerontology: Psychological Sciences veröffentlichte Studie, die von Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Michigan durchgeführt wurde. Die Studie untersucht Veränderungen der Selbstwahrnehmung des Alters und der Alterszufriedenheit über die [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Menschen über 70 Jahre fühlen sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihren Lebensjahren entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst im Journal of Gerontology: Psychological Sciences veröffentlichte Studie, die von Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Michigan durchgeführt wurde.<br />
Die Studie untersucht Veränderungen der Selbstwahrnehmung des Alters und der Alterszufriedenheit über die Zeit an Daten der Berliner Altersstudie.
</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Während sich das Gefühl, 13 Jahre jünger zu sein, im Laufe der Studie nicht veränderte, nahm die Differenz zwischen Lebensalter und im Spiegel wahrgenommenen Alter sowie der Grad der Zufriedenheit der Studienteilnehmerinnen und Teilnehmer im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefühl, 13 Jahre jünger zu sein, hält an<br />
Dass sich ältere Menschen in der Regel jünger fühlen, als es ihrem Lebensalter entspricht, konnte bereits in mehreren Studien aufgezeigt werden. Aber verändert sich die Alterseinschätzung im Laufe der Zeit? Und welche Faktoren können das gefühlte Alter beeinflussen? Zur Beantwortung dieser Fragen untersuchten die Psychologinnen sechs Jahre lang 516 Berliner Frauen und Männer im Alter von 70 bis 104 Jahren, die an der Berliner Altersstudie teilnahmen.<br />
„Die Teilnehmer unserer Studie fühlten sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihrem Lebensalter entspricht. Das Überraschende für uns war, dass sich an dieser Einschätzung im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums so gut wie nichts änderte“, erläutert Anna Kleinspehn-Ammerlahn, die die Studie zusammen mit Dana Kotter-Grühn, beide am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und Jacqui Smith, Universität Michigan, durchführte. Die nähere Untersuchung zeigte allerdings Unterschiede zwischen Personen unterschiedlichen Alters: So wurde beobachtet, dass ältere Studienteilnehmerinnen und Teilnehmer über die Zeit sogar ein vergleichsweise noch jüngeres gefühltes Alter berichteten als die Jüngeren. Die Veränderung des gefühlten Alters war aber nicht nur vom Lebensalter, sondern außerdem vom Gesundheitsstatus der Seniorinnen und Senioren abhängig.</p>
<p style="text-align: justify;">Einschätzung des physischen Alters und der Alterszufriedenheit verändert sich über die Zeit<br />
Die Psychologinnen wollten außerdem von den Studienteilnehmern wissen, wie alt sie sich fühlen, wenn Sie sich im Spiegel betrachten. Fühlten sich die Teilnehmer zu Beginn der Studie beim Blick in den Spiegel noch 10 Jahre jünger, lag die Differenz zum Lebensalter am Ende der Studie nur noch bei 7 Jahren. Allerdings konnte hier ein deutlicher Geschlechterunterschied beobachtet werden: Frauen fühlten sich im Vergleich vier Jahre älter als die männlichen Studienteilnehmer.<br />
Geschlechtsabhängige Unterschiede wurden auch hinsichtlich der Zufriedenheit im Alter beobachtet. So gaben die männlichen Teilnehmer zu Beginn der Studie eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Alter an als die weiblichen Studienteilnehmerinnen. Allerdings zeigten die Männer im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums eine stärkere Abnahme der Zufriedenheit als die Frauen. Ein geringerer Grad der Zufriedenheit hing jedoch nicht nur mit dem Geschlecht, sondern auch mit dem Alter, dem Gesundheitszustand und der sozialen Schicht zusammen.
</p>
<p style="text-align: justify;">„Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einschätzung, jünger zu sein und jünger auszusehen als es dem tatsächlichen Lebensalter entspricht, und der Lebenszufriedenheit im Alter“, erläutert Kleinspehn-Ammerlahn. „Wir haben erste Hinweise darauf, dass die Selbsteinschätzung des Alters mit der verbleibenden Lebenserwartung zusammenhängt. Interessant ist auch die Frage, ob Menschen, die sich jünger fühlen, auch „jünger handeln“ und jünger wahrgenommen werden. Diesen Zusammenhängen muss in weiteren Untersuchungen nachgegangen werden.“</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle:<br />
Anna Kleinspehn-Ammerlahn, Dana Kotter-Grühn, Jacqui Smith, Journal of Gerontology: Psychological Sciences: 377-385, Vol. 63B, No. 6 (2008).</p>

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